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168 Die Acceptation.
letztere nicht aus dem Zusammenhang der Umstände erhel-let. Die Rechtswirkung des Procuraacceptcs bestimmt sichnach allgemeinen Grundsätzen "). Daher darf der Pro-kurist das Acccpt nicht schlechtweg auf seinen Namen stel-len, wenn es als ein Accept des Trassaten gelten soll ^).Die schriftliche Bejahung des Trassaten bedarf mithin im-mer der Unterschrist (der eigenhändigen oder durch Pro-kura) des Trassaten. So auch die Wechselordnungen^).Der Acceptant fügt zuweilen dem Accept einen trockenenStempel, der seine Firma enthält, bei. II. Nach ein-zelnen Partikular rechten ist dem Acccpt wesentlichdas Datum, d. h. ein Zeitdatum. Und zwar nach ei-nigen bei allen Wechseln^), nach andern bei Nachsicht-wechseln^). III. Eine Vorsichtsmaaßrcgel ist es, die ge-zogene und acceptirtc Summe in dem Accept wiederumanzugeben. Ist die acceptirtc Summe von der gezogenenSumme verschieden, so entscheiden, wenn sie kleiner ist,als diese, die Regeln über die beschränkte Acceptation, istsie größer, so haftet der Acceptant für diese größere Sum-me ^). Vorsichtig ist es ferner, die acceptirtc Summe
18) Vgl. oben die ganze Lehre vom Jnstitor. Bd. 1. Z.20—33.
19) Vgl. oben Bd. 1. 8. 27. Note 24. 25.
20) Hamburger W.O. Art. 8. — Wiirtcmberger W.O. von1759. Oax. IV. 8> 10.— Frankfurter W.O. von 1666. 8- 7.— Österreichische W.O. von 1763. Art. 16. — HannovcrscheW.O. 8. 17. — Ooäe clo cvm. H-l. 122. — Dänische W.O.8. 24.
21) Vgl. Treitschkc Encyclopädie. Bd. 1. S. 82. 83.8- 18. Beizufügen: Frankfurter W.O. von 1666. 8-7.
22) Vgl. Treitschkc Encyclopädie. Bd. 1. S. 75—82.
23) A. M. ist Wender W.N. Bd. 1. S. 425. Allein daö