tz. 57. Einleitung. Insbesondere Anerbieten u. Acceptation. 247
wenn zur Zeit der Acceptation das Anerbieten bereits zu-rückgenommen war, durch die Acceptation kein Vertrag,gleich viel, ob dem Acceptanten die Zurücknahme bekanntwar, oder nicht Doch ist der Offerent zum Schadens-ersatz verpflichtet Der Acceptant hat die Acceptation,der Offerent die zeitige Revocation zu beweisen. 5. DasEigenthum an einem Briefe geht auf den Adressaten nachden allgemeinen Grundsätzen der Eigenthumsübertragungüber 6. Die Acceptation liegt stillschweigend in derdem Anerbieten gemäßen Erfüllung oder Forderung derErfüllung Hinsichtlich der nrrlm feonlirmntoria) ist
das Privatr. Aufl. 4. §. 37. S- 11V. 4. ^ittiuauu ässompstsntia Isxum. Halas 1822. §. 37. S. 41. §. 38. 39.41. — IV. Gesetzliche Entscheidungen der Frage sindselten. Der Ooäi^o äs ooinsreio. ^.rt. 243. und der Oo-äi^o sommsreial. ^.rt. 252. (vgl. auch ^rt. 498.499.) dati-ren die Perfection von dem Moment, wo der Acceptant sein Ac-ceptationsschreiben absendet; beide Handelsgesetzbücherhabena. a. O. auch noch weitere Bestimmungen über die Statthaf-tigkcit der Zurücknahme der Offerte. Vgl. auch den Entwurfsür Württemberg Art. 287—239. wo derselbe Moment alsentscheidend hingestellt ist, und Motive dazu S. 247—249.
14) von Wening Zngenheim im Archiv für die civilistischePraxis. Bd. 2. Ro. 25. giebt der Acceptation so lange Wir-kung, als der Acceptant die Zurücknahme der Offerte noch nichterfahren hat. Allein vgl. I,. 2. §. 6. O. äs äcmationilms (39.5.) 1^. 7. O. äs äivortiis. (24. 2.).
15) Vgl. oben No. 2.
16) I>. 65. xr. v. äs k. v. (14. 1.) I.. 14. §.17. v.
äs knrtis. (47. 2.) Lievärat äiss. äs äommio spistolarum.läps. 1829. S. 3 — 12. Sell im Archiv für die civilistischePraxis. Bd. 21. !7r. 4.
17) Z. B. 1^- 7. O. äs logs esmmissoria. (18. 3.) Vgl.Treitschke Kaufcontract. §. 49. S. 65. 66.