Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1854)
Entstehung
Seite
272
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Werth im Auge, den die Sache für ihn hat, und stelltdanach seinen Preis, der vereinbarte kann daher, soschlechtweg betrachtet, nie unangemessen oder unbillig ge-nannt werden. So kann er nur durch Bezugnahme aufeinen andern Preis gelten. 3. Es giebt bei Waaren,die einen Markt haben, eine mittlere Preistare, die sichunabhängig von der Neigung eines einzelnen Verkäufersoder Käufers bildetes ist der sogenannte Marktpreis' .Dieser bestimmt sich nach verschiedenen Umständen zu-nächst immer nach dem Verhältniß des Angebots zurNachfrage; je nachdem diese Umstände sich ändern oderbleiben, ändert er sich, sinkend oder steigend, oder bleibter. Er ist verzeichnet, notirt, in den Preiscouranten,welche, wenn die Waare gemünztes Geld, Papiergeld,oder ein Creditpapier ist, Courszettel heißen, weil manden Marktpreis dieser Waaren Cours nennt. Die Preis-courante und Courszettel werden öffentlich, insbesondere

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ist es kaum anders denkbar, als daß dieselben Personen ei-nen Kauf über zwei gleiche Objecte unter denselben factischenVerhältnissen auch zu demselben Preise abschließen werden.Wie bedeutend dies für die Auffassung kaufmännischer Ge-schäfte ist: vgl. z. B. meinen Verkehr mit Staatspapieren.S. 168172.

ö) ?rstia rarum non ex alksetu nee utilitats siuKulorumssä eommueitsr kuuArmtur. I.. 63. ^>r. O. acl IsAem kkalcicliam(35. 2.) lki. 33. O. leZem ^.guiliam. (9. 2.).

9a) Marktpreis und Börsenpreis zuweilen, nicht immerderselbe. Seuffert Archiv Bd. 1. 5lo. 37.

16) Vgl. Rau Volkswirthschaftslehre, tz. 146136. DerMarktpreis ist nicht deshalb weniger der wirkliche Marktpreis,weil er durch Schwindelgeschäfte gesteigert ist. Seuffert ArchivBd. 1. Xr. 37.

Der Kauf und Verkauf