tz. 82. Empfangbarkeit der Waare. 341
lich verspreche, präjudiciren dem Verkäufer'. Beim Ver-kauf nach Probe verspricht er probemäßige Waare, undmuß er also die Qualität liefern, welche die Probe aus-weiset Ist die Qualität nicht besonders beredet, somuß er Kaufmannsgut sKaufmannswaare, empfangbareWaare in diesem Sinn "^,) liefern, d. h. gute unverdor-bene Waare mittlerer Qualität ". Der Verkäufer mußferner 2. dafür einstehen, daß die Waare keine Feh-ler habe. Es ist gleich, ob er den Fehler kannte odernicht". Der Käufer hat aber den Regreß nicht, wenner auf denselben wegen eines speciell genannten " Feh-lers ausdrücklich verzichtet hatwenn er den Fehlerkannte", wo er dann die Waare mit dem Fehler bil-ligt, also stillschweigend verzichtet, und wenn er den Feh-ler kennen muß, wo er als wissend und verzichtend gilt".So gilt er, wenn der Fehler beim Abschluß des Con-tractes oder bei der voraufgehenden Besichtigung" der
9) Die bekannten Stellen ... oontrs, vsnäitorsm... guiadarin« logui äsbnissst.
10) Vgl. oben tz. 72.
10s.) Also in einem andern als dem oben Note a ange-gebenen Sinn. Vgl. Bremer Sammlung Bd. 1. S. 600.
11) ä'nns gnalitv loyale et rnarolnrnäs. Hesse und CroppAbhandlungen. Bd. 1. S. 210.
12) I,. 1. Z. 2. O. äs asäilitio säioto (21. 1.)
13) 4,. 39. O. äs aot. smpti (19. 1.)
14) 1^. 14. ß. 9. D. äs asäilitio säioto (21. 1.)
15) Namentlich aufmerksam gemacht ist. I,. 1. Z. 6.1,. 48.H. 4. O. äs asäilitio säioto (21. 1.)
16) D,. 14. §. 10. O. äs asäilitio säioto (21. 1.)
17) Der Handel auf Besicht, bei wechem die Besichti-gung nach dem.Contract aber vor dessen Stätigung geschieht,