Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
Entstehung
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Abschn. I. Die Sachen. Cap I. Eigenschaften. §. 62. Die Qualität. 549

welche den berechtigten Voraussetzungen des ErWerbers entspricht,welche er somit annehmen und billigen muß, heißt empfangbaroder lieferbar. DennEmpfang" bezeichnet nach kaufmännischemSprachgebrauch eine mit ausdrücklicher oder stillschweigender Billig-ung verbundene Annahme der WaareHier kommt nun zu-nächst auf die besonderen Abreden der Bethciligten oder auch nurernstlichenund nicht offenbar wahrhcitswidrigen ") Zusagendes Veräußerers an. In Ermangelung solcher muß der ErWerberauch mit der geringstenQualität sich begnügen, sofern nur die

civil srt. 1110. Sächs. Gesetzb. §. 96. 840. 845. Seusf. XVI. Nr. 36.vgl. Nr. 35.

15) H. G.B. Art. 346. vgl. 347350, Art. 343. Thöl I. §. 82. 83. 73.Not. 1. Brinckmann S. 265 ff. 296.207. DieAusdrücke .Smpsang'undempsangbar' kommen technisch vorwiegend im norddeutschen, na-mentlich dem Hanseatischen Handel vor. Sie beziehen sich aus die Rechts-stellung des Erwerbers. Dagegen der ganz synonyme, vorwiegend bei Gat-tuugskäufen gebrauchte Ausdrucklieferbar", welcher im gesammtenDeutschen Verkehr gebraucht wird (s. z. B Zeitschr. f. Handelör. Vll.

5. 144143. 579. II. S. 200. 201) bezieht sich umgekehrt auf dieNechtS-stelluug des Veräußerers. S. auch Deutsches Wörterbuch von I. u. W.Grimm s, v.Kaufmannögut". In der Italienischen Handelörechtöprarisbegegnet fürempsangbar" das entsprechen«receptsbile", z. V.Slstb. cke ^.kkli cti5, öec. Aespo!. äec. 399,recipiens", z. B, L s-ssrexis, äiscurs. 34. ?ir. 2. 3.reeipiente" z. B. ^nsaläus, äisc.

6. «r. 1. 6. Unten Not. 40.

16) .Jeder Kaufmann lobt seine Waare'.Loben und Bieten gehört zumKauf".Mit schönen Worten verkauft man schlechte Waare".Ein Ver-käufer lobt seine Waare". Grafs u. Dieth err Deutsche NechtssprüchwörterS. 260. Nr. 213 217. I. 43. pr. 0. <Ie <ü. L. (18 , 1). I. 37. 0 deSolo (4, 3>. I. 19. pr. z. 3 H. äe sedil.. (21 . 1). Sächs. Gesetzb.§. 906. O.A.G. zu Lübeck 1640. (Seusf. II. Nr. 23).

17) I. 43. §. 1. >. 45. 0. de L. L (18, 1). I. 4. §. 5. öe doli exe. (44, 4).Sächs. Gesetzb. Z. 903.

13) vicls im Gegensatz zu promisss. S. auch I. 31. vgl. I. 16. §. 2. 0. <Ieevict. (21, 2). >. 1. pr. I. 19. §. 2. I. 44. §. 2. de ed. (21, 1).

Seufs. I. «r. 33. II. Kr. 23. XVII. Ar. 129.

19) Dies gilt selbst bei zugesagter Beschaffenheit auch die geringste Qualitätgenügt, welche noch unter der Zusage begriffen ist. l. 13. pr. §. 1. 2. 1.19.8. 4. I. 33. pr. 0. öe sedil. ed. (21, I). Nicht der mittlere Grad, wieEndemann z, 106 Not. 43 meint. ES genügt vel Minimum peculium,medivcris coqmis, d. h. ein Sclave, der überhaupt noch als Koch gelten