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Drittes Buch. Die Waare.
delsgut erscheintNeuere Gesetze indeß und auch das
Gatluugsobligation strenge durchgeführt, auch bei boiise kllei oblixstiones.So bei der Stipulation: I. 52 0. msnck. (17, 1). I 32 §. 3 I). äe conck.ind. (12, 6). I. 106 vgl. I. 93 0. lte V. v. l45, 1). kuius IV 83 s..§. 83 5. äv sei. (4. 6). lrsxin. Vstic. §. 63. Beim Kauf: I. 18 §. 1. 2.I. 19 §. 4. I. 33 0, <ie acc!i!.,eil. (21, I). Beim lexslum ougnM-Uis:I. 4 0. <Ie iritico (33, 6), f. auch I. 75 v. ile lex, III (32>. Wer irrthüm-lich aus einer besseren Sorte leistet, darf das Geleistete condiciren: I. 32§. 3 v. <Is cvnci. inck, (12, 6). Sächs. Gesetzb. §. 1526. Nur bei Obli-gationen auf Restitution des Empfangenen in Sachen gleicher Beschaffen-heit muß natürlich in gleicher Sorte und Güte restiluirt werden: I. 8 v.äs k. 0. (12, 1). I. 1 §. 2 0, äe 0. et ^. (44, 7). «sius III 90. pr.^. y»ib. irio-I. iv (3, 14». I. 42 I). äe ^jure <Iot . (23, 3). Nicht hierhingehören die Grundsätze beim s. g- lexatum xeneris — s. Not. 29, wokeine reine Gatluugsobligation vorliegt-, ebenso wenig aber I. 35 §. 1. 2L. cke llonat. (3, 54). Allerdings bedeuten ineäiocris, msliiocritss nichtso viel, wie „geringe", sondern „mittlerer Güte" — s. auch Thöl I§. 82 Not. 11; allein auch hier liegt eine reine GaltungSobligationnicht vor, sondern es handelt sich um eine Rente von dem Grundstückedes Schenkers oder um die Sklaven des Schenkers; sür den Fall nun,daß der Schenker keine oder nicht so viele Grundstücke oder Sklaven hat —§. 3 eock. — besteht nicht etwa die Verpflichtung zur Leistung einer Rentevon Grundstücken mittlerer Art und Güte oder zur Leistung von Sklavenmittlerer Güte, sondern es wird dem versprochenen Gegenstand ein festerTarwerlh snbstituirt. Aehnlich I. 3 pr. <Z. oomm. 6e Isx. (6, 43). — DieWahl geschieht durch Ausscheidung. Ueber das beim Gattungökauf üb-liche kaufmännische Verfahren f. Stern, Archiv f. W.R. VII S. 31 ff.
40) srxum. I. 33 8- 1 v. llo üolur. (46, 3). vgl. I. 38. § 3 eo<i. Voile civilsrt. 1134. 1625. 1640. A. L.R. I. 12 Z. 397. Sächs. Gesetzb. §. 904.Die Grundsätze vom Kaufmannögnt — Not. 20—26 — sind hier beson-ders wichtig. Prot. S. 4560-4563. Endemann S. 512. Ist durchOrlsgebranch für gewisse Waarcnklassen festgestellt, unter welchen Voraus-sctzuugcn sie als „empfangbar" oder „lieserbar" gelten — s. Not. 15. 25,coüe civil srt. 1648, l> arckes sus Ar. 264 I5rss. H.G.B. Art. 201 — so erscheintbeim Fehlen dieser Voraussetzungen, sür den Gaitungöbereich dieses Ortsge-brauchs, die Waare nicht als Kansmannsgut. Beispiele: „Unter 76°/g TrallesMinimum darf der Verkäufer kein Gebinde Spiritus liefern". „Rüböl darfnicht unter 86^/4 Grad nach der Fischerschen Waage geliefert werden".„AIs lieferbare Waare (Weizen, Roggen) gilt das Wachsthum eines jedenLandes in guter, gesunder, trockener Qualität ohne schädlichen Geruch undGeschmack, gleichviel ob alt oder neu, oder alt uud neu gemischt; bei Wei-