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Drittes Buch. Die Waare.
vorkam i I. p. 476, 477. 631 Wie noch bei Isrxs und ksssrexisa, a, O, so wird auch in Deutscheu Quellen und Schriften des 17. und18. Jahrh.'s der Schifssschreiber und dessen Connossementszeichnung mituntererwähnt, z-B Stvpms» i>,j,is msrilimum III. c.5llr.47.48. c, 6 Ar, 7g—80.IV. c, 10 N,-. 201. Langcnbeck S. 143. Hans. Receß v. 1614 Tit. 6,Art. 3. Tit. 11 Art. 4, Hamburg. Assecurauzordn, v. 1731 Tit. -22 Art. 3.Schon L msrixo» I. p. 314 kehrt das ursprüngliche Verhältniß um. Ernennt das E. „piecv sutlivntique, puisou'elle est 8iAi,se psr le cspitsinequi est otkicier public, ou psr 80» eciivsin izui le repiesente". Loulsv-kstv II. p. 4 bezeichnet den Schiffsschreiber als seit langer Zeit außerGebrauch. Die neuesten Scegesetze nennen den Schifssschreiber nicht mehr.Doch erwähnen ihn mitunter die aus älterer Zeit beibehaltenen Connossc-mentsformnlare, z. B. Spanische noch 1827 (Pöhls III, S. 450 Not. 6),und die Englischen haben noch jetzt die Clansel „tko msster or tke purserok Nie sl.ip" — s. auch N. Archiv f. Handelsr. II. S. 103. 117; des-gleichen die Holländischen „onckerteekenä met mijnen nssin ok mijnensclirijver vsn mijnentnexe". Xist p. 8. 54.
16) In den Holländischen Rechtsquellen findet sich noch in der zweiten Hälftedes 16. Jahrh,'S keine sichere Bezugnahme. Wahrscheinlich sollen die inden Gesetzen der Spanischen Könige vorkommenden allgemeinen Ausdrücke,wie brieven vsn eontrscto <?Ise. ksrl. V. v. 1551 srt. 39), 2eedriek oktelisrto-psrt>e ok snckere certiücstien (?Isc. pliil. II. v. 1563 tit. 1 srt. 20),ctiertepsrtije ok snckere inütrnmenten (eock. tit. 2 srt, 1), cksrterpsrtve,bevrsclilkrievs, skk^etemente ok »nckersins (eock. tit. 3 srt. 7), — s. auchOrilon, ?>>i>, II. v. 1670 srt. 4 — das C. umfassen, da schon guintinDevisen (f. oben Not. I) sie als gebräuchlich erwähnt, und Vinnius sä?eekiu>n in tit. v. et l). sä rem nsiitic. pertin. comment,, zu I. 1 K. 1v. <Ie exerc, sei. <I4, 1), sowie 'ksco van (Zlins, senmerckinxe-n enckebeckenckinxen over äe ?eerecl>ten — (1665) zu ?>sc. ?>»'!, II tit . 2 srt. 1sprechen, mit Bezugnahme auf die?Iscsste, obwohl verworren, von „cox-noissement". Die erste gesetzliche Erwähnung der „eoxnoscemente" ist inder Amsterdamer Assecuranzordnung v. 1598 Art. 33. Mitte des 17.Jahrh's ist das Institut ein althergebrachtes, obwohl noch ein Amster-damer Gutachten v. 1053 (ksrels, Silvij!en I. S. 174) angibt, daß auf derFahrt nach Osten Connossemente nicht üblich seien.
16) Erste Erwähnung in dem Hans. Nec. v. 1591 Art, 51, wo die Pfand-clausel des ,>cox»oscement" als regelmäßig erwähnt wird; doch fehlt merk-würdigerweise iu dem sonst wörtlich gleiche» Art. 13 Tit. 3 des Rec. v.1614 dieser das C. erwähnende PassuS. Ein Mandat drs HamburgerRaths vom 7. September 1652 rügt den mit „Cognoscementcn" und