Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
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Drittes Buch. Die Waare.

Empfangs - und Verpflichtungsschein zu, erhält vielmehr auf Ver-langen ^) vom Absender 4) eine den übernommenen Transport be-

Frankfurter Privalrechts §. 172. 173. psrllessiis, cours Nr. 537 ff.^lau^gt Nr. 479 ff. Dallo?, rspertoire s. v. Lo»»nis>ion3ire, insbes.Nr. 293 ff. kaufet, 6es commissionsires t. IV. (?sris 1658). ks-(Isrricke, des cominissinnnsires (>iv. I. tit. 6). Lelamsrre etl.epoit-vi», traito a. V. O. viepliuis, Iisinlb. voor Iiet Neclerlgndscli Iiznäels-rext l. §. 20. Andere Commentare zum Loeie rie com und zum Holl.H.G.B. ^ stör)', commenlgries (in tlie Isxv ok bsllineiit. ö.koston 1851 u. a. Andere Schriften, z. B. über Postrecht, unten in denNoten.

1) Begriff: oben K. 54 Not. 6.

2) Land- und Wassertransport: H.G.B. Art. 390. 420. 421. S. oben S.160. 161. (Anders im älteren Preuß. R.: Cab.Ordn. v. 14. Juni 1841,nach welcher für den Flußtrausport zunächst die Vorschriften des See-rechts maßgebend warcu>. Loäe Se comm. 107. Span. H.G.B. 203.Holl. 90. 96-96. Portug. 170. Brasil. 118. Jtal. 67. Buenos Aires 190. Chile 166. Zürcher Gesetzb. §. 1668. Pohls I. S. 153 ff. O.T.zu Berlin 1866. A.G. zu Cöln 1866 (Centralorgan N. F. III. S. 240.243). Ebenso unterscheidet das Englische Recht die inlsnll und die ma-rine (oder !>)' ses) csrriers, doch werden in Amerika zu den letzteren auchdie Schiffer aus den großen Binnenseen und deren Verbindungen gezählt:kent II. p. 628. vivil evile vk Nen -rorlc s. 1086. 1067.

3) Der Frachtvertrag wird auch formlos gültig -geschlossen: H.G.B. 317,Schweiz . Enlw. 285. Motive zum Pr. Entw. S. 169. Doch nehmendie Eisenbahi.cn Frachtgüter nur mit Frachtbrief au: Vercins-Güter-Regle-ment (V.G.R.) 1861 <Zeitschr. f. Handclsr. V. S. 583 sf.) §. 4 - s.Not. 15. Die Zollordnnugen verlangen regelmäßig Frachtbriefe: FischerBlodig §. 160, Ditmar, Der Deutsche Zollverein 2. Aufl. 1367. I.S. 169 sf. Ueber die dem Manifest entsprechendenLadelisten" beim Ei-senbahntransport, s. Ditmar S. 74. Das französ. Recht und die mei-sten nachgebildeten Gesetzgebungen bezeichnen den Frachtbrief als die noth-wendige Urkunde über den Frachtvertrag: >'väe 6« eomm. art. 101: I.»leUre <Ie voitiire forme mi contra!^ enliv I'expäMeur et le voiturier.Holl. H.G.B. 90 f. Uoltius I. p. 211. 212. viepliuis I. p.'l32.Zürcher Gesetzb. 1651 dazu Blnntschli. Noch schärfer in diesemSinne: Span. H.G.B. 204. 205. Portug. 174. 175. Brasil. 100. BuenosAires 165. 166. Das H.G.B, vou Chile 173 definirt den Frachtbrief alsdie Urkunde, welche die Parteien ausstellen, um das Dasein' und die Bc^dingungen des Vertrags und die Uebcrgabe der Güter an den Frachtfüh-rer festzustellen, gesialtct jedoch über alle Punkte jedes andere Beweismit-tel: Art. 177. 179. 161. So auch Würltemb. Entw. 109. 107. Als