analog die Grundsätze vom Connossement Platz. Einen, jedoch wederunumgänglichen noch schlechthin entscheidenden Anhalt für den Willender Bethciligten gewährt, daß das Papier an Ordre oder an In-haber gestellt istDies gilt nach Praxis und Gesetz des Aus-landes und kann auch in Deutschland »") gelten.
cl. Beim Verkauf und sonst gilt Aushändigung bez. Nebertragungdes Frachtbriefs in gleichem Maße als (s. g. symbolische) Uebcrgabe wiebeim Connossement: Vslin znr vi^onnsnce <Ie I» msrine I p. 618 undalle neueren französ. Juristen: ksrckessus Hr. 272. SI»8ss II. 1L02.IV. 2460. 2874. Iroplonx, nantissement Nr. 339 ff. velamsrreIII. Nr. 249. IV. Nr. 221. V. Nr. 46. VI. Nr. 204 ff. SödsrriSeNr. 322 ff. vemsnxegt zu Sravsrck-^Vs^ri^re8 V. p. 841 not. 2.Vsllo2 Nr. 326. 322. 210. — Portug. H.G.B. 472 lvorausgesetzt dieclsusula „por conts")^ ebenso Brasil. 200, Buenos Aires 529, schlechthinChile 149 Z. 1. — Wnrttemb. Entw. 337 und Motive S. 313. Min.Oesterr. Entw. 36. 162. Rev. Ocsterr. Entw. 164. Oberster Oesterr.Gerichtshof 1863. 1866 (Oesterr. Gerichtszeit. 1866 S. 682. 663) — s.Fischer —Blodig S. 282 Not. 6. Busch, Zusatz 43 (II. S. 283).Oben §. 73 Not. 23. Dagegen: Brinckmann §. 79. Eudemann§. 78 Not. 38 ff. — doch concrcte Frage, v. Stubenrauch, Lehrbuch§. 104. Ran da, Besitz S. 126. 127.78) Ausdrücklich gestattet Jtal. H.G.B. 81 und Chile 176 — s. 266. DieFranzbs. Praris erkennt Frachtbriefe an Ordre und am Inhaber an;doch wird meist der Frachtbrief auf den Namen des Adressaten gestellt, beiwelchem der Frachtführer, der in der Regel die Meldung des Inhabersnicht abwarten kann, sich meldet; der Adressat aber indossirt den Fracht-brief, ungeachtet er nicht au Ordre lautet. Die Praxis schwankt, ob dieJndossirung auch solcher Namensfrachtbriefe statthaft — in neuester Zeithat der Cassationshof (8ir«x 60. 1, 737) sich dafür entschieden. S. na-mentlich vecksrriäs Nr. 322 ff., auch velsmsrre VI. Nr. 204 ff.,ksrckessus Nr. 641. 646. 610. ^lau^et Nr. 479. Iroplong, nsn-tissement Nr. 339 ff. ?ouxet Nr. 644. vgllo? Nr. 204 ff. 324 ff. —Auch in Deutschland kommen Frachtbriefe an Ordre vor, doch meist nurmit Clausel „Ordre am Bestimmungsplatze", insbesondere bei unbestelltenWaaren, deren Empfänger noch ungewiß ist; der Absender schickt dannan den genannten Adressaten ein Duplikat. Noback S. 339 fs. 400.So auch II. Pr. Entw. 303 Abs. 2. Motive S. 170. Das ist auch jetztnicht ausgeschlossen, und die Ordreclausel bildet nicht schlechthin, wie BrirS. 412 meint, ein Unterscheidungskriterium des Ladescheins, obwohl dasDuplikat des Frachtbriefs in solchem Falle regelmäßig ein Ladeschein seinwird — s. Not. 83.