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Drittes Buch. Die Waare.
zwischen Metallgeld und Papiergeld, Banknoten, Wechseln undsonstigen Creditumlaufömitteln.
ditwcrth, wenn auch einen allgemeinen Crcditwerth (xenersl creäit)habe, und darum mit Banknoten, Wechseln u. dgl. principiell auf gleicherLinie stehe, welche einen besonderen Creditwerth (psrticulsr creäit) ha-ben, so ist damit entweder gar nichts, oder eben dasselbe gesagt, wasM. bcstreilet. In dem weiten Sinne, in welchem man den Werth desMetallgeldes als Crcditwerth bezeichnen könnte, d. h. weil er ans demVertrauen beruht, das Metallgeld als Tauschgut verwenden zu können(muiie/ is xenersl creäit snä lins vslne becsuse evsr? one n-i» ex-clumxe sometliinß eise kor it) beruht der Tauschwerth aller Sachenauf Credit. Denu wer würde Kaffee produciren oder kaufen, falls Nie-mand tränke, wer Weizen, falls Niemand äße, wer Seide, falls Jeder-mann nackt ginge? Wie Kaffee zum Trinken, Weizen zum Essen, Seidezum Kleiden, so dient Metall zum Tauschen und Zahlen — die Func-tion ist eine feinere, aber principiell identisch. Weizen wird producirtund gekauft, weil man ihn ißt, Geld genommen, weil man damitzahlen uud tauschen kann, aber von wahrem Credit ist in beiden Fäl-len keine Rede; die Production und der Erwerb beruhen auf der That-sache, daß die entsprechende Verwendung stattfindet, nicht auf dem Ver-trauen oder gar dem Anspruch (creäit im Sinne M.'s), daß sie stattfin-den werde. Ebenso gut wie das Metallgeld aufhören könnte, allgemeinesTauschmittel zu sein, könnte der Weizen aushören, Nahrungsmittel zusein. — M. behauptet, daß Metallgeld von Banknoten, Wechseln u. dgl.nicht specifisch verschieden sei, sondern gleichsam nur subjectiv, indem dasMetallgeld einen Tausch-Anspruch gegen Jedermann, Wechsel,und Bank-note nur einen Tausch-Anspruch gegen gewisse Personen gäben (becsusettiere is some one bounä to excllkmxe sometkinx kor it st s cer-tsin time), und bestreitet, daß Wechsel, Banknoten u. dgl. Geld Ver-treter oder Geldzeichen seien, während z.B. Connossement und Warrantallerdings Waarenvertretcr seien. Allein während Metallgeld gar keinenTauschanspruch im Nechtösinne, gegen Niemand gibt, geben die Geldpa-piere allerdings einen solchen, und nicht auf irgend etwas, sondern aufMetallgeld: alle „Creditwerthe lösen sich immer wieder in Metallgeld-werthe auf. Jede Art freilich in ihrer besonderen Weise" (SchäffleS. 155), nnr nicht die anomalen, welche Geld sein wollen und in derRegel durch Entwerihung zeigen, daß sie es nicht sind (Scheidemünze,Papiergeld und Banknoten mit ZwangSknrS) — s. nnten Z. 107 fs. Jn-svscrn repräsentiren allerdings die Geldpapiere Metallgeld, wenngleich inanderer Weise, als Connossement und Warrant die Waaren, nicht diespecies und als Gegenstand dinglicher Rechte, sondern da« xenus, sie