Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
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Dritte« Buch. Die Waare.

Als Basis deS internationalen GoldgeldeS ist bisher das Golv-fünffrankcnstück gewählt, mit den nach Verschiedenheit der Verhältnisseerforderlichen Vervielfachungen: 10, 15, 20, 25 Franken. Die Welt-münze würde, je nachdem man sich mehr dem bisherigen Französischenoder dem bisherigen Englischen Systeme anschließt, das Zwanzig-oder das Fünfundzwanzig-Frankenstück bilden

b) Die Feststellung des Mctallwcrthes. Ncnnwerth und Miinzuame. Cou-rant- und Scheidemünze.

§. 102.

Der Feingehalt dcö Metallgeldes, welcher dessen Metallwerth be-stimmt, wird ermittelt durch die Wage (so daö Schrot) und durch chemischeUntersuchung, die Probe, (so das Korn) i). Diese bei lebhafterem

des Pfundes von 2 Castilianischen Mark) 0,902-3 fein, Werth I Thlr.13 Ngr. 11,8 Pf Der Neal zerfällt in 100 evntinws, oder auch, nachfrüherer Rechnung in 34 msr-ivellis. Seit 1848 haben mehrfache Münz-änderungen stattgefunden, zuletzt durch das Gesetz v. 26. Juni 1864. DieMünzeinheit bildet der escucko 12,980 Gr. Gewicht, 0,9 fein, in 10 lies-i«8 und 100 6ecim»5 zerfallend. 10 Lsemlog bilden die Hauptgold-Münze,öoblon Se Issbel (Preuß, HandclSarchiv 1664 Nr. 31).

33) Münzeinheit der Dollar, wesentlich dem alten Spanischen Silberpiasterentsprechend. In Silber 26,7295 Gr. fein, eingetheilt in 100 Cents,Werth 1 Thlr, 13 Ngr. 3,6 Pf, In Gold 10 lL.ix!e), S, 3, 2'/,, 2, 1.Dollarstücke; der L-ixle 16,713 Gr. fein, der halbe Lsxle (S Dollars)6.3S9 Gr. fein, Werth 6 Thlr. 29 Ngr. 10 Pf

84) Münzeinheit der Rubel zu 100 Kopeken, 27,7838 auf das Zollpfund feinSilber, Werth 1 Thlr, 2 Ngr. 4»/, Pf.; 6 Nnbel Gold 5 R. 15 Kop.Silber bilden den Halbimperial im Gewicht von 6,544 Gr, 916,667 fein,Werth 5 Thlr. ,7 Ngr. 4 Pf.

35) Daö Fünf und zwanzig Frankenstück ist nahezu 1 Pfd. Sterling, gerade10 Oestcrrcichischc Gulden, k Thlr. 20 Ngr. DaS Fünfzehn Frankenstückist gerade 4 Thaler, 7 Süddeutsche Gulden. Auch die Nednction der Spa-nischen , Amerikanischen und Russischen Münzen auf das Fünssrankenstückwürde auf keine unbesieglichen Schwierigkeiten stoßen.I) Daher im Mittclalter die Währung als probzts et curren? moneta be-zeichnet wird: Mone, Zcitschr, XVIII, S. 176. Der W. M. V. Art. 7.12 schreibt die »nasse Probe" vor, welche schwieriger aber genauer istSoetbecr, Beiträge S, 39.