11(X1 Drittes Buch. Die Waare.
lichen Menge ausgeprägt werden. Ihre Ausprägung zum Metall-werth ist unzweckmäßig, weil die Münze in Edelmetall zu klein undin unedlem Metall zu groß wäre, oder weil dadurch die Aufrecht-haltung einer einfachen Währung unmöglich würde; auch ist derStaatsgewinn hier gerechtfertigt, weil der Staat durch die größereAbnutzung (Abreibung) Verluste erleidet. Indessen bestehen Ab-stufungen, je nach der größeren oder geringeren Differenz zwischenNennwert!) und Mctallwerth: eö gibt Scheidemünzen, welche nurum und weniger von dem Courantfuße diffenren, und darummitunter als eine Mittelstufe zwischen Courant- und eigentlicherScheidemünze, insbesondere unter dem System der Goldwährung,behandelt werden ^) — andere, bei welchen die Differenz eine weithöhere ->°) ist.
wieder aufrechterhalten und in die Pandekten aufgenommen: I. 1 0. -,<!lex. 5ul. pecu!. (4g, 13). Mommsen S. 755. 763 sf. 7SI. 792 ff.Daher überaus kleine Couranlmüuzen.L7) Unter massenhafter und geringhalliger Scheidemünze hat hauptsächlich dasältere Münzwcsen gelitten. Hoffmann S. 53 sf. In Oesterreich circu-lirlcn zu Ansang des Jahrs 1311 eirc-» 300 Mill. fl. Scheidemünze:Wagner, Zeitschr. f. Staalöwisscusch. XVII, S. 598. Ueber Prenßen imJahre 1807 s. Not. 13. Nach dem W.M V. Art. 14 u. SeparatarlikelVIII besteht die Marimalgrcnze von ^ Thaler bez. I^ Oestcrr. fl. inScheidemünze pro Kopf der Bevölkerung; der höchste Beirag des Schci«demünzslücks in Silber ist Thaler u. ^/i» Lesterr. fl., des Kupser-münzstückes i/, Ngr. u. 4 Oesterr, Neukreuzer. Nach dem Preuß. Münz -gcs. Art. 8. 9 werden in SUber geprägt 2^/,, 1, Ngr., in Kupser:Vier-, Drei-, Zwei-, Ein-Psc»»igstückc. In Frankreich waren 1865euva 60 Mill, kr-. Kupfermünze in Umlauf, in England sind 1840—1865für 26,490,000 trs. Kupfermünzen geprägt worden.
38) So die Englischen Schillinge; die 2, 1, !/,, »/, Franken — s. uitten
104. Not. 57.
39) Für die Silbcrschcidemünze bestimmt der W.M. V. Art. 14, s. Preuß.Müuzges. §. 8, als höchsten Schlagschat) 15°/<>; für Kupfermünze, daßder Zollzeulner Kupfer (nach Hu lisch S. 197 im DurchschuittSwerthvon etwas über 32 Thaler», wozu aber die sehr beträchtliche», Präguugö-kosten vo» nahezu 2(^/g kommen» zu höchstens 112 Thlr. ausgeprägtwerde. Die neuen Preußischen Sitbermünzen werden 130° zz pru )1Mo,die Kupfermünzen 531 piu ^1>Ue, dürfe» aber 643 pro ^iillv geringhal-tiger als die Couranlmüuzen geprägt werden. BergiuS bei M' CullochS. 109. Der französische äecuu« (10 cts.) hat ohne Präguugökosten einen