1164
Drilles Buch, Die Waare.
Der Werth der ZahlungSsumme ist der Werth des QuantumsMünzsorten, in welchen die Zahlung geleistet wird, und zwar zurZeit und am Ort der Zahlungsleistung^).
von vor»herein ungewiß, in welcher Münzsorte die Zahlung erfolgenwird, die Münzsorle ist nicht in vdlix.ilione, sondern nur in ^oluli»»?.Tcr Vertrag lautet nicht auf <zusnt! s» re-; es>, sondern auf «zuanti oare» e-rit. Sczccia §. 2. xl. 5 Nr. 165. 188. .Il-ii qiizi ck II. 8 Xr. 96(in ciiria merc-ilorum). So namcutlich auch, wo der Vertrag iu Rech-nnngSgeld oder Rechnungsmünze lautet: S^aoc!« a. a. O. L. ignrox! 5öisc. 60 N. 1—4. Hier kanu somit nnr auf den Werth znr vertrags-mäßigen Zahlungszeit gesehen werde. D W.O. Art. 37. H.G.B. Art.ZSö. Sächs. G.B. §.660. (Das A.L.R. 1. I! z. 766 will auch für diesenFall den Zeitpunkt der Schnldentstehung entscheiden lassen, wohl um dieHärte des Grundsatzes, daß die in fremder Münze beduugeue Zahlungschlechthin in der einheimischen Währung gezahlt werden dürfe — s. Rot.34 — zu mildern; doch hat schon die landrechtliche WechselordnungA.L.N. II. 6 §. 877 den richtigen Grundsatz). Württemb. Entw., MotiveS. 274. Holl. H.G.B. Art. 156. Jtal. Art. 228. Brasil Art. 431.Buenos Aires Art. 861. Chile Art. 712. S. auch »Isüi-ä IV. Nr. 2135.Thöl §. 216 I. a. E. Z. 236 Not. 13.— Wo keine Verfallzeit bedungenwar, entscheidet der Zeitpunkt der UrthcilSfällung. I. 3 Z. 2 0. eom-inoil. (13, 6>. Modifikationen durch mors solvencki und scci-pienSi: Mommsen, Beiträge II. S. 218 ff. III. S. 203 ff. Württemb.Entw., Motive S. 274. Brasil. H.G.B. Art. 431. Treitschke, Ency-clopädie II. S. 793-803. (Liebe), Entw. einer W.O. für BrauuschweigS. 142. Hoffmanu, W.N. S. 130. Alsssö IV. Nr. 2136.56) S. Not. 66 Sächs. G.B. §. 666. 663. Holl. b. G.B. §. 1703. Span.H.G.B. Art. 392. Chile Art. 116. >Ig5s^ IV. Nr. 2121. 2132. pgr-cZ essus I. Nr. 206 (als Regel). Motive z. Württemb. Entw. S. 273.v. üer keessel, ikes. 621. Treitschke, Encyclopädie II. S. 766. 787.Pvhls I. S. 126 Not. 12. O.A.G. zu Cassel 1327 (Pseifscr VII. S.66 sf.).— Da« A.L.N.I. I I §. 786 ff. sieht scheinbar überall nur auf deu Zeit-punkt des VcrtragsschlnsseS (s. Not. 66), allein damit ist kciu durchgreifen-des Princip gewonnen. Denn wie, wenn die Münzsorle, mit welchergezahlt wird, zur Zeit des Verlragsschlusseö gar nicht, auch nicht ähnlich<§. 789) enstirt? Ferner soll bei einer Veränderung des MünzfnßeS dieVerbindlichkeit deö Schuldners durch das Verhältniß des alten zum neuenMünzfuß bestimmt werden (§. 787); es ist folglich zn nntersuchen, wieviel Thaler gingen zur Zeit der Verschreibung auf die feine Mark (dasPfuud) und wie viele zur Zeit der Zahlung. Wäre die Schuld von 960