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tragen mag. Zu diesem Preise dürfen Itzig Meyer& Co. von ihren Consortial-Verschworenen nöthigenfallsdie Abnahme der Actien verlangen, brauchen aber,wenn sie nicht wollen, dafür kein Stück zu liefern,und geben vorläufig auch kein Stück aus den Händen.
Der Erfolg der „Einführung“ hängt zunächst davonab, ob auch der richtige Zeitpunkt gewählt ist. Dieüberaus nervöse und sensitive Börse muss sich beiguter Laune befinden; sie darf nicht etwa „verstimmt’ 4oder „matt“ oder gar „flau“ sein; sonst wird die„Einführung“ besser aufgeschoben, oder sie fällt in’sWasser.
Der bewusste Dienstag kommt, und die Börsehat ein vortreffliches Aussehen. „Ganz Israel strahletund glänzet vor Lust.“ Der grosse Augenblick istda, und der Chef oder der Bevollmächtigte des hoch-renommirten Hauses Itzig Meyer & Co. tritt auf, um-geben von den Consortial-Verschworenen, die sein Ge-folge bilden — wie jener Schwarm von Clienten, mitwelchen Pompejus oder Julius Cäsar auf dem Forumerschien. Auch für „Volk“ ist gesorgt. Das Volkoder den „Mob“ bilden die Jobber der untersten Classe,welche von der Hand in den Mund leben, und sichmitunter durch fettglänzende Böcke und zerrissene