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Augen!“ Ja, meistens ist damit noch eine geschickteReclame für irgend ein „erstes Haus“ und dessenneueste „Operation“ verbunden, und es werden unterder Maske sittlicher Entrüstung blos wieder neueSprenkel gelegt.
Wir kommen jetzt zur „Einführung“.
Itzig Meyer & Co„ welche die Actien der „ErstenDeutschen General-Leimsiederei“ vertreiben sollen,haben sich zunächst mit einem „Consortium“ umgeben.Die Mitglieder desselben sind nicht zu verwechselnmit den „ersten Zeichnern“, welche, wie man weiss,in der Regel blos zum Schein gezeichnet haben. Nein,dieses Consortium ist ganz ernsthaft gemeint; es istfür Itzig Meyer & Co. eine Art Rückversicherung, wiesie Lebens- und Feuerversicherungs-Gesellschaften ein-gehen, um sich ihrerseits wieder den Rücken zu deckeuund das grosse Risico zu vertheilen. Solch Consortiumbesteht aus 10, 20, 30 oder mehr Personen, die sichaus Banquiers, Maklern, Speculanten und andern Bör-sianern zusammensetzen. Sie übernehmen die Actiender „Ersten Deutschen General-Leimsiederei“, in Postenvon 5000, 10,000 20,000 oder gar 100,000 Thalern,zu einem bestimmten Course, welcher der Consortial-cours heisst und im vorliegenden Falle etwa 70 he-