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Weltverkehr auf die Dauer unerträglicher, durch keinanderes Mittel als den Bimetallismus zu verbessernderZustand.
Bewegung des Londoner Silberpreises:
Jahresdurchschnittehöchster niedrigster Differenz höchster niedrigster Differenz
1333—42. 60^ P. 5M/4 P, 2 60^ P. S9»/is P- l^g
1843-52. 61'/g ,. S8V2 ., 3-Vg 61 ., 59--«/ig „ 1"/,g
1353-62. 62-/4,. 60 „ 2-V4 62V.S., 61° ig ., --^
1863-72 . 62V2 S9V4 3V« 61-/z . 60°/is „ IVl--
1873-82 . 59^°/^,, 46-/4 „ 13-/1« 59-/^ SIV4 ., 8
1833-92 . „ 37Vs I6-/4 50°/g ,. 40-/4 9'/»
1893 . ,. 23 ., 10-/« 33Vg ^
1894 . 3IS/4 ., 27 „ 4--/4 281-Vis.,
1833-72 . 62-/4 .. S8V2 .. ^1/4 62Vis„ 59-/„ „ 2'/81873-94. 58^,, 27 „ 32^ 59V4,< WVis
Wenn die Goldwährungspartei so hartnäckig dieunbestreitbare Thatsache ableugnet, daß die Silberent-werthung eine Folge gesetzgeberischer Maßnahmen ist, sogeschieht dies mit gutem Grund. Die Goldwährungs-partei steht und fällt mit der Täuschung über die Ursachender Silberentwerthung. Ist die Silberentwerthung dienatürliche Folge vermehrter Silberproduktion, so ist jedeWerthsteigerung des Silbers durch gesetzliche Maßnahmenverfehlt und aussichtslos. Ist dagegen die Silber-entwerthnng die Folge gesetzlicher Maßnahmen gegen dasSilber, so verschwindet sie naturgemäß mit diesen. Danun die schlimmen Folgen der Silberentwerthung jetztallseitig anerkannt werden, so würde die Welt sich nichtlänger durch die Silberentwerthung schädigen lassen, wennfeststeht, daß die Münzgesetze nur auf den früheren Standgebracht zu werden brauchen, um der künstlich geschaffenenSilberpanik ein Ende zu machen. Die Goldwährungs-partei muß deshalb unehrlicher Weise auf Kosten derWahrheit die denkbar falschesten Anschauungen über dieUrsachen der Silberentwerthung aufrechterhalten und siehat dabei noch immer den Erfolg, daß selbst ein Mannwie der Reichsbankpräsident Koch ihr blindgläubigfolgt und dadurch verleitet wird, Dinge öffentlich auszu-sprechen, die, ich wiederhole es, seine Sachkenntniß auf dasSchwerste blosstellen.