KAPITEL YI.
SONSTIGE GEWERBE.
Einige Streiflichter auf das Handwerk und einigekleineren Hausindustrien geworfen, werden uns das Bild vonder Lage der Hausweber daselbst nach mancher Richtunghin ergänzen. Die Ausdehnung des Handwerks gibt unseinen Begriff von den im Weilerthal herrschenden Bedürf-nissen aller Art, und dies sowohl wie die kleine Haus-industrie zeigt uns Beschäftigungen, welche häufig von denWebern oder deren Familienangehörigen neben der Webereibetrieben werden.
Yon dem ersten Gesichtspunkte ausgehend werden wirzuerst die Frage beantwortet wissen wollen: Wie viel Bäckergibt es im Thal? Die im Anhang mitgetheilte Tabelle VII,welche ich auf Grund von Mittheilungen der Bürgermeisterund Gemeindeboten zusammengestellt habe, gibt hierüberAufschluss. Leider fehlt hierbei die Stadt Weiler selbst, dievon den meisten Gewerben einige Vertreter besitzt.
Darnach sind Triembach und St. Martin die einzigenOrtschaften, die keinen Bäcker aufweisen, die grosse NäheWeilers macht einen solchen hier überflüssig. Die übrigenDörfer haben grösstentheils nur einen Bäcker, der fast überallzugleich Wirth und Krämer (Epicier), oder wenigstens einesvon beiden ist. Die Gemeinden St. Moritz , Diefenbach,Neukirch, Laach und Breitenbach haben je 2, Steige da-