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dankt nun wieder der City unter Hervorhebung ihrer politi-schen Verdienste, unter denen die Wilhelm III. gemachtenVorschüsse besonders betont werden. 1 *
Gleichzeitig beginnt das neue Regiment auch eine lebhafteThätigkeit auf dem Gebiete der Wirthschaftsgesetzgebung zuentfalten. Gesetzentwürfe zur Schiffbai’machung von Flüssensollen die Verkehrsadern mehren, auf denen allein damalsim Innern Getreide verfrachtet werden kann .2 Ein andererGesetzentwurf im Interesse der Tuchmanufaktur bezweckt diebessere Verhinderung der Wollausfuhr. 3 Dienen diese Entwürfedazu, die verschiedenen Interessenten zu gewinnen, so haltenandererseits Nachrichten über die Meuterei gewisser Regimenterin Irland den Patriotismus in Athem. 4 5
Endlich schreitet am 26. März das Unterhaus zur Erörte-rung der Forderungen der Holländer .0 Der Widerstand, den sielinden, ist gross. Es wird den Holländern vorgeworfen, siehätten England nur eine Schuld der Dankbarkeit abgezahlt,indem sie den Engländern den Dienst wiedervergalten, dendiese ihnen unter Elisabeth gegen die Spanier geleistel. Fernerhätten die Holländer nur in ihrem eigenen Interesse gehandelt,denn England unter Jakob II. würde so viel wie England unterfranzösischem Einfluss, d. li. England als Gegner des vonLudwig XIV. bedrängten Holland gewesen sein. 6 Endlich bähedie Expedition den Holländern gar nicht so viel gekostet; siemachten dabei ein Geschäft. 7 Schliesslich werden dann trotzaller dieser Einwendungen dem Könige 600 000 L. bewilligt,um die Holländer zu befriedigen. Im Ganzen aber macht sichein sehr langsames Hinziehen der Geldbewilligungsdebattenbemerklich.