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Die alten deutschen Kameralisten : ein Beitrag zur Geschichte der Nationalökonomie und zum Problem des Merkantilismus / von Kurt Zielenziger
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104 ) Veit Ludwig v. Seckendorff, Kap. I, § 3; Kap. II, § 11, S. 188, 213.

105) ; a a o. Kap. V, § 12, S. 243/244.

i» 6 ), Kap. VI, § 56, S. 266/267.

107 ), Kap. VIII, 1; Kap. IX, 1, 4, 6, S. 279, 287, 295/97, 3°5-

i°S) __ _ Kap . x, § 1, S. 319.

108 ) § 7, 1113, S. 337/357-

n°), Unmaßgeblich Bedencken etc., S. 361 /378.

ui) _ _ Kap. XI, § 13, S. 385/390.

112) _ _ Kap. XII, § 13, S. 400/408.

113 ) § 4. S. 409/412-

u *) Vergl. dazu Arthur Salz, Zur Geschichte der Berufsidee (Archiv f.Sozialw. u. Sozialpol., 37. Bd., H. 2, Sept. 1913) vor allem S. 406/411),ferner Max Weber, Die protestantische Ethik und derGeist" desKapitalismus (Archiv Bd. 20 u. 21, 1905/06).

Ils ) Veit Ludwig v. Seckendorff, a. a. O. Kap. XII, § 5, S. 415/419.

u«), a. a. O.

S. 420/428.

117 ) -

§ 67, S. 429/432.

US ) _ _

Kap. XIII, § 1, S. 433/434-

HO) _ _

§ 25, S. 434/439.

12°) _ _

§ 6, S. 440/442.

121) _ _

§ 78, S. 443/448.

122 ) - -

III. Buch, Kap. I, II, V, S. 453, 468, 481.

!23) _ _

Kap. IX, § 2, S. 588/591.

124) _ _

Kap. VIII, S. 531, 555/556.

!25) _ _

Kap. IX, § 1n, S. 584/88, 591/601, 607 ff., 651 ff.

120) _ _

Kap. XII, 1, S. 668/669.

!27) _ _

Kap. XIII, 1, 4, S. 687, 695.

Excurs.

Georg Engelhard Löhneyß fehlt in unserer Betrachtung der altendeutschen Kameralisten aus ähnlichen Gründen, mit denen wir Bornitz, Be-sold usw. ausschlossen. Er weist zwar viele Züge, die auf eine Verwandtschaftmit den Kameralisten schließen lassen, auf, aber andererseits fehlen ihm sehr wesent-liche Momente, um ihn diesen Autoren zuzugesellen. Vom Merkantilismus, mitdem der Kameralismus steht und fällt, verspürt er keinen Hauch, ökonomischeProbleme liegen ihm gänzlich fern. Was er in seinem riesigen Folianten der A u 1 i c o-Politica oder Hof-Staats-, und Regierkunst, 1622, gibt, istnichts weiter als ein Fürstenspiegel von encyclopädischem Umfang, nicht Tiefe!Seckendorff , der sich auf ihn in der Vorrede desFürstenstaats" beruft(s. II, S. 339), verfährt in ähnlicher Weise, aber er steht hoch über diesem Viel-schreiber, der jede Vorschrift bis ins Kleinste erörtert. Es kann nicht verwundern,daß sein Buch über 800 Folioseiten stark wurde, wenn er sich immer wiederholt.Vielfach lehnt er sich an O s s e an, ohne ihn trotz wörtlicher Zitate zunennen.

Löhneyß (auch Löhneis, Löhneiss oder Löhneysen genannt), Erbherr aufRemlingen und Neuendorf, entstammte einer pfälzischen Adelsfamilie, kam frühan den Hof des Kurfürsten August von Sachsen , als Stallmeister, 1583 ist er imselben Amt beim Erbprinzen Heinrich Julius von Braunschweig-Wolffenbüttel,