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Durchschnittspreise und alle Nachtheile des gegenwärtigen Systemsbringen würde» —• — «Das Getreide, dieses erste Lebensmittel,ist der letzte Gegenstand, der besteuert werden sollte. Es isteiner der wichtigsten volkswirthschaftlichen Grundsätze, dafs dieRohstoffe nicht besteuert werden dürfen. Darum hat unsereHandelsgesetzgebung die Zölle von allen Rohstoffen herabgesetzt.In einer unserer letzten Sitzungen hat Mr. Ewart nachgewiesen,dafs Korn ein Rohstoff ist, und mit Recht. Aber noch mehr,es ist der erste und wesentlichste Rohstoff der ganzen Industrie.Nehmen Sie z. B. einen unserer Exportartikel, etwa Stahlwaaren,von dem Moment an, wo das Erz der Erde entnommen wurde,bis zur Vollendung der Stahlwaare. Die Summe menschlicherArbeit, welche in dem Product steckt, ist wahrhaft enorm. Nun,diese Arbeit repräsentirt Lebensmittel; die Lebensmittel sind alsoein Rohstoff der Industrie. Die ackerbauende Classe ist in dieserBeziehung blind, wie sie auch nicht sieht, von welchem Interesseder Handel und die Industrie des Landes für sie sind, obgleichdie Thatsachen des vorigen Jahres deutlich genug sprechen. ImJahre 1842 haben unsere Ausfuhren um 4 1 j? Millionen £ abge-nommen. Dies ist der wahre Grund des Elends in unseren Acker-bau Districten; denn für wie viel zählen wohl die Naturalproducte indieser Summe? Das Eisen, die Seide, Wolle, Baumwolle könnennicht höher, als auf 1 J / 2 Millionen £ geschätzt werden; der Restvon 3 Millionen mufs auf die menschliche Arbeit gerechnetwerden und die Arbeit repräsentirt, wie gesagt, Nahrungsmitteloder Acherbau-Producte, so dafs von einem Deficit von 4 1 /-Millionen die Landwirthschaft 1 / 3 trägt.»
«Man hat viel von der Abhängigkeit gesprochen, in welchedie Einfuhren uns zu den fremden Ländern versetzen würden.Aber das englische Volk ist das letzte, welches sich eines solchenArgumentes bedienen dürfte; denn selbst gegenwärtig giebt esnicht viele Gegenstände, die wir nicht von Aufsen beziehen, undder auswärtige Handel ist sicherlich die Grundlage unseres Wohl-standes und unserer Gröfse. Ich freue mich darüber, dafs LordWharncliffe, der Präsident des Ministerraths, endlich dieses un-haltbare Terrain aufgiebt und anerkennt, dafs der Schutzzoll nichtmehr durch die falschen Ansichten über nationale Unabhängigkeitgerechtfertigt werden kann. Aber der edle Lord stützt sich jetztdarauf, dafs die Landwirthschaft seit 25 Jahren Fortschritte ge-