des Landesherren, beziehungsweise das Hoheitszeichen derfreien Städte, in deren Münzstätten resp. für deren Rechnungdie Münzen geprägt werden, tragen sollen. Ich hätte eigentlicham liebsten vorgeschlagen, das Bildnis derjenigen Landesherren,die solches nicht verlangen, darauf zu setzen, allein da dieserVorschlag wahrscheinlich nicht den Beifall der Mehrheit desHauses gefunden hätte, so verzichtete ich darauf, und es wurdeallen einzelnen Fürsten überlassen, sich zu verewigen. Die neuedeutsche Reichsgoldmünze, die wir demnächst begrüssen werden,wird also auf der einen Seite den Reichsadler mit der Inschrift„Deutsches Reich " und mit der Angabe des Wertes in Mark,■> sowie mit der Jahreszahl der Ausprägung, auf der anderenSeite das Bildnis des Landesherrn, beziehungsweise das Hoheits-zeichen der Städte, mit einer entsprechenden Umschrift unddem Münzzeichen tragen. Der Durchmesser des Zehnmark-stückes wird wahrscheinlich 19 1 / 2 Millimeter, der des Zwanzig-markstückes 22 1 / 2 Millimeter sein. Sie werden die Vorläuferder neuen Silbermünzen sein, über deren Ausprägung hoffentlichim nächsten Frühjahr ein Gesetz vorgelegt werden wird, dasuns dem grossen Ziele zuführen soll, endlich für den Verkehrdes deutschen Volks im Handel und Wandel eine den An-forderungen gesunder Wirtschaft und guten Geschmackes an-gepasste Zeichensprache in einheitlicher Gemeinverständlichkeitzu besitzen.
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Ausgewählte Reden und Aufsätze über Geld- und Bankwesen / von Ludwig Bamberger. Im Auftr. ... hrsg. von Karl Helfferich
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244
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