des Geistes r. Hauptstück . 7
bestehen und beweget werden kcm: m )aiso ken-nen auch indem menschlichen Verstände dieSinnligkeiten von der Vcrmmfft nicht warhaff-lig abgesondert werden, n)
'i'K. 8- Zum wenigsten wäre dem Men-schen die Sinnligkeit ohne die Vernunfft / unddie Vernunfft ohne die Sinnligkeit nichts nütze.Und also braucht der Mensch in crforschung derWarhcit alle beyde/ ja die Sinnligkeit ist derA 4 Grund
zu) Die vorhcrgchcndeLchr-Satze werden insgemein auchvon den neuern Philosophis zugegeben. Bey demgegenwärtigen aber sind sie anderer Meinung. Eswird aber derjenige gar deutlich daraus erwiesen/wcilauch die neuernPhilosophigargernc zugeben/daßdie Materie ein pur leidendes Wesen sey / welchealso nimmermehr vereiniget werden tönte / wenntlicht ein thatiges und zwar innerliches Wesen die-selbe vereinigte. Denn ein äusserlich Wesen/ kanzwar wohl eine Zusammcndrückung / nimmermehraber eine r.echre Vereinigung verursachen / manstelle sich nur einen in 4« Theile zerschnittenen A-pjfel vor/den man hernach mit denen Fingern zusam-men drücket/dahero heben die Eartesianer in derThat/alle wahre Vereinigung auff. Dieweil aber diesesunten an seinen Ort soll erwiesen und dargcthan wer-den/als kan man auch allenfalls diesen Lehrsatz/ alsnoch zweiffelhafft hier gar auslassen/ oder beyseitesetzen.
u) Dieser Satz fliesset aus dem andern und folgendenSa<;en/wenn selbig.' nutzer jetzige»! Äiell und der
Anmerckung Ut.zusammen gchaltti, werden»