8 Versuch von dem Wesen^_
Grund der Vernunfft/ aufweiche/so zusagen/die Vernunfft ihr Gebäude auffführet. o)
"I'K. 9. Derowegm sind auch die Ver-nunfft/oder das Nackdencken (Ixacic>Linaric>,meäitaric») und die Sinntigkeit oder die Erfah-rung (experiencia) einander nicht entgegen zusetzen / noch in Erforschung der W^rheit eine!?dem andern/als eine Richtschnur/ vorzusetzen/sondern sie bieten einander die Hand. Indemrrnn die Sachen nicht anders gedencken soll /als sie in denen eintzcln Dingen sind/ und dieeintzelen Dinge so beschaffen sind/daß sie von derVernunfft können in die Gedancken gefassetwerden, p)
10. Hieraus folget: Daß akie Lehr-Sähe der Vernunfft für falsch gehalten werdenmüssen/ welche denen Sinnligkeiten und derErfahrung zuwieder lauffen. <-i)
0) Dieses ist wcitläufftiger ausgeführet worden / in derEinleitung zur Vernunffr-Lehrc/ im 6ten Hauptsiück
N.2-.22. 2j.24.25. 71.7L.zZ. 74. 75.76. 77- 78- 79-
x) Besiehe abermahls die Einleitung zur Vernunfft Lcbrean besagten Oertern. Aus Unterlassung dieser An-mcrckung/haben die Philosoph! sich hauptsachlichveruneiniget/ in der Frage/ von den Kennzeichender Warhcit < äs crirerio vsritüii-,) besiehe wasichhiervon wcitlaufftig gemeldet habe in wci^uct..^rwlos. suUcam c. 5.^.15. biS auff den § 57.
^) Besiehe abermahls die Einleitung zur VernunfftLch-rc in 6tcn HanptstuÄ ü. 20.26. ioo»