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Versuch Von Wesen des Geistes Oder Grund-Lehren, So wohl zur natürlichen Wissenschafft als der Sitten-Lehre : Jn welchen gezeiget wird, daß Licht und Lufft ein geistiges Wesen sey, und alle Cörper aus Materie und Geist bestehen, auch in der gantzen Natur eine anziehende Krafft, in dem Menschen aber ein zweyfacher guter und böser Geist sey / Auffgesetzet und allen Wahrheit liebenden zur Prüfung übergeben Von Christian Thomasen
Entstehung
Seite
57
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de s Geistes 4 Hauptst ück. s?

und um in die Länge und Breite/ jedoch ohnedicke ausstrahlet.

1"K. -3. Du schüttelst den Kovffund sprichst/ ^daß auff diese Weise folgen müste/ daß derGeist mscerie sey / weil lang und breit zurQuantität und also zur Klarerie gehören. Aberich wundere mich vielmehr/ daß du die Längeund Breite welche Theile der Dicke und dermscerie seyn/ mit der Lange und Breite ohneDicke conkmckrest. Und ich nnrcke vielmehran/ daß die Quantität so wohl zum Geist alszur mgrerie gehöre.

19. Hast» nicht bedacht/was die^s-./,»xtkemsrici sagen / daß sie dieQuantitatbetrach-ten/ so ferne sie von aller marerie sbttrskiret ist.Mein sage mir nun/tanstdu wohl dieDicke/alsdas Wesen der marerie von der marerie abzie-hen? I) Und istwohldieQuantität/dievondermscerie bezogen ist/ mscerie? doch was wollestdu dieses bedacht haben ? haben es doch die K!a-rkemscici selbst nicht bedacht.

D 5

!) Sprichstu - Warumb solte ich nicht können die dicke vonder mscerie abziehen/ (»bürgere ?) oder absonderlichbetrachten? Kan ich doch die Vernunffr oder dieMenschheit ohne dem Menschen/ und dieThierhcitLsnimalicacem)ohne dasThier betrachten.Ein andersist eine Sache von der andern absondern/ein anders/eine Sache ohne die andere betrachten» Hierauffantworteich. 1. Es ist eben so unförmlich/die Ver-«unfft ohne dem Mcnschm u s.w. betrachten wollen/

indem