Stern. Gestirn.
29
gec, so sagt man: Er hat denGee? gestochen, nehmlichsich selber.
14. Stern. Gestirn.
t^ie kleinen leuchtenden Körper, welche wir desNachtS—am Himmel sehen, nennen wir Grcrne. Alle Sterneüberhaupt, oder doch mehrere Sterne, und besonders die-jenigen, welche sich die Stcrnseher, unter gewissen Bildernund Figuren vorstellen, führen die Veneniumg des Ge-stirns.
Ein Stern ist einzeln; Ein Gestirn bestehet ausmehreren Sternen. Die vorgesetzte Syllbe ge, welcheCollective- anzeiget, als Gewürm, Gehirn, Geflügelu. s. w. scheinet dieses deutlich zu beweisen, und ich zweifle,daß man das Wort Gestirn, in der Bedeutung eines ein.zigen Sterns, bei guten Schriftstellern antreffen werde.
Die Srerne werden abgetheilet, in Irrstcrne undFixsterne, und diese wieder, in Sterne der ersten, dermittleren, und der geringsten Größe. Die Kometen nen-net man Schroanzsterne.
Die Sterne überhaupt, oder mehrere Sterne, be-greift man unter der Benennung des Gestirns, wenn mansagt: Das Gestirn betrachten: Sich nach demGcstir-ne richten: Aus dem Gestirne weißagen. Ps.74. v.16»Du machest, daß beide Sonne und Gestirn ihren gewis-sen lauf haben. Ap. Gesch. 27. v. 20. Da in vielen Ta-gen, weder Sonne noch Gestirn erschien, und dergl.
Von den Sternbildern, oder einer Anzahl mehrererSterne, welche sich die Sternkundigen unter gewissen Bil-dern und Figuren vorstellen, sagt man; Daö Gestirnder Jungfrau, des Wassermannes, der Fische, u. s. w.Unter einem gewissen Gestirn gebohrcn seyn, unddergl.
Weil die Alten, den Sternen einen Einfluß in die ir-dischen Dinge zuschrieben, und aus dem Stande des Ge?stirns in der Geburtsstunde, das Schicksal eines Men-schen