Helfen. Veistehen. Zu Hüsfe kommen, izz
welche dieser Mann, von alten Münzen hatte, ist in derAuction vereinzelt worden. Das ist, ein Stück ist nachdem andveen^verkauft, und also die ganze Sammlung zer-streuet worden.
78. Helfen. Beistehen. Zu Hülfekommen.
an hilft dem Schwachen, oder Unvermögenden.Man stehet bei, in der Noth, oder in einer Ver-legenheit. Man kommt ZU Hülfe, in Gefahren.
Wir helfen jemanden eine Last tragen, welche ihm zuschwer wird, oder ein Geschaffte verrichten, welches er al-lein, nicht verrichten kann, und wozu seine Kräfte zuschwach sind. Wir stehen dem Nokhlcidenden bei, wem,wir uns seiner annehmen, und ihn von der Noth zu be-freien suchen, Man sagt: Jemand mii- Rath und Thatbeistchen: Hierin hast du mir treulich beigestanden.Wir sehen jemand in Gefahr, und eilen dahin, ihn zu ret-ten, so kommen wir ihm zu Hülfe.
Helfen und Heistehen, setzet voraus, daß wir schonnahe genug sind. Zu Hülfe kommen, begreift in sich,daß wir erst naher her.m nahen muffen. Diejenigen, wel-che in einer Feldschlacht beisammen sind, helfen sich untereinander, und stehen sich bei: Oft aber muffen einigeRegimenter, von einem Flügel, dem andern zu Hülfekommen.
In vielen Fällen, können alle drei Wörter, von der-selben Handlung gebraucht werden, jedoch in verschiedenenAbsichten. Z. E. Es rettet jemand einen Menschen, wel-cher von Straffenraubern angegriffen ist, die ihm das je-'ben nehmen wollen; So können wir sagen: Er hat ihmgeholfen. Er hat ihm deigestanden, und auch: Erist ihm zu Hülfe gekommen. Das erste in Absicht, daßdieser Mensch zu schwach war, den Straffenraubern zuwiderstehen, und also seiner Hülfe nöthig hatte. Das
I Z zwei-