iz4 Schwer. Wichtig,
zweite in Absicht, auf die Noth, worin er war, und worinsich der andere seiner angenommen. Das dritte in Ab-sicht, auf die Gefahr, in welcder er schwcbce, und daß deranoere, ihn zu retten, herbeig-^iler.
Bei dem Worte Hülfe, beschuldiget mich Herr 2lde.lung, in seinem il.Vörrerducl)e, „ich schranke das-„seloe gufdie Ercermng aus einer Gcfakr allem,.ein.„ Allein nicht das Wort Hülfe selbst, habt ichdarauf eingeschränket, den» ich habe ja vorher gesagt?Man hilft dem Schwachen, u, s. w. sondern nur die Re-densart: Zu^ÜIfe kommen, in dem Verstände, worinsie mit beiftehen, eine ahnliche Bedeutung hat. Ichweiß ganz wohl, i?aß man sagt: Jemanden Truppen MHülfe schicken: Ich brauche bei dieser Arbeit keine Hülfe,und dergl. Allein die Redensart zu Hülse kommen,wjrd sich in dem eigentlichen Verstände, wohl allemul aufeine gewisse Gefahr beziehen. Die Truppen von dem ei-nen Flügel kommen dem anderen zu '-.;Ü!f?, wenn die-ser in Gefahr ist üben» ltiget zu werden. Sogar i» derRedensart: Jemandes Gednchmiß zu Hülfe kommen,scheinet eine Beziehung darauf zu seyn, daß Gefahr da ist,er möchte fönst die Sache vergessen, oder sich ihrer nicht,erinnern.
79. Schwer. Mchtig,
Kreide Wörter, werden sowol in einem eigentlichen alsuneigeurllchen Verstände gebraucht.
In dem ersten bestimmt man, entweder durch dasWorr schwer, die eigentliche Grösse oder das Maaß derSchwere, so sagt man: DieSache ist zehen oder zwanzigPfund schwer. Oder man zeiget an, daß man selbst dieSchwere derfelben empfunden hat, oder noch davon ge-druckt wird. Wir sagen: Der Stein ist schwer, wennwir ihn tragen müssen, und die Last desselben fühlen, oder
wenn