2Z4 Binden. Knüpfen. Haften.
ger als wir sind, woferne sie nur einige Eigenschaften be-sitzen, welche sie der Ehre würdig machen: Ehrfurcht,nu. gegen solche, die über uns erhoben sind, und zu ge-bieten haben.
Man muß Ehrerbiethigkeir und Ehrerbiethunghaben, gegen oje Alten, gegen dieTugendhaften, gegendie Frommen. Ein Kind, muß nicht nur dieses, scn-dern auch Ehrfurcht haben, gegen seine Eltern, undein Uncerchan gegen seine Obrigkeit.
Ein König kann eine gewissiEhrerbierhigkeit oderEbrerbiechunI haben, gegen einen Mann, dem er sei-ne Erziehung, oder sein Leb?,,, oder die Erhaltung sei-nes Reichs, zu danken hat, dieser aber muß doch allezeitnoch Ehrfurcht haben gegen seinen König.
iz6. Binden. Rnüpfen. Haften.
A^inden, siehet auf das Werkzeug: Anüpfen, aufdie Art und Weise: haften auf die Bevestigung.
Binden, geschiehet mit einem Bande, Anüpfcn,durch einen Knoren. »saften, auf mancherlei Art.
Da alles, womit verschiedene Dinge umwickelt, undzusammen bevestiget werden, ein. Band genannt wird;So wird auch das Wort Binden, von vielen Dingengebraucht.
Man bindet die Garben, mit einem Strohbande.Man bindet die jungen Bäume, mit Ruthen von Wei-den an. Man bindet die Fasser, mit hölzernen odereisernen Banden, oder Reifen. Man sagt sogar: MitKetten binden, ohngeachtetes eigentlicher gesagt ist, inKetten schließen B. d. R. 16, 21. Die Philister bundenSimion, mit zwo ehernen Ketten. 2 B. d- Kön. 25, 7.Die Chaldeer bunden Zedekia mit Ketten. Und weilder Umschlag, welcher um die zusammen gehafteten Bo.gen, eines Buchs gemacht wird, auch ein Band heißet,so sagt man auch Bücher binden.
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