Fußstapfen. Spur. Stechen. Stecken, zoz
eines Wagens zu finden, welcher man folgen kann. DieSpur eines Wurms, ist der Eindruck, welchen er beimForcschleichen in den Sand macht. Man bedienet sichsogar dieses Worts, von allen Merkmalen, woraus mansehen kaun, daß eine Sache an einem Orte gewesen sey.So kann man sagen: Verschiedne prächtige Werke desAlterthums, sind dergestalt von der Zeit vernichtet wor-den, daß jetzt auch keine Spuren mehr davon zu findensind. Imgleichcn: Die verbrannten Dörfer und nie-dergeschossenen Hauser, sind noch traurige Spuren desKrieges, u. f. w.
In einem uneigentlichen Verstände, sagt man: Injemandes Fußstapfen treten. Er tritt in die Fußsrap-fen seines Vaters. So auch : Etwas auf der Spurhaben, auf die Spur einer Sache kommen, wenn manetwas entdecket, woraus man hoffen kann, daß man sieerlangen werde, und dergleichen.
!?8. Stechen. Stecken.
ie Gleichheit des iautö in diesen Wörtern, verleitetManche sie als gleichbedeutend zu gebrauchen, ohn-geachtet sie in ihrer eigentlichen Bedeutung sehr verschie-den sind.
Srcchen, wird von -einem spitzigen Werkzeuge ge-braucht, welches man in einen Körper einsiösset, oderdurchstößet, und der Stich verursachet den lebendigenGeschöpfen, allemal Schmerzen. Daher sagt man Sei-tenstechcn, von einer Krankheit, welche solche Sckmer-zen verursachet, als ob man mit einem spitzigen Werk-zeuge gestochen würde. Stecken, heißt, nur eineSache in die andere thun.
Man sticht ein 5och, man sticht eine Wunde: Manstecket etwas in den S<.ck, man stecket den Schlüssel insSchlüsselloch, u. s. w. Ein Mensch ist' mit dem Degengestochen worden, und der F ldschcerer hat den Finger
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