ZO2 Fltßstapftn. Spur.
lungen, welche sogseich geschahen sollen, das Wort bö«fohlci? zu brauchen. Hingegen kann man ganz wol sa«gen: Der König gebietet allen seinen Unterthanen, die-sen Tag, als einen Gedachmißtag zu feiern, und dergl.
i?7- Fußstapfen. Spur.
enn diese Wörter von Menschen oder Thieren ge-braucht werden, so bedeuten sie den Abdruck ihrerFüsse, welchen sie an einem Ort zurück lassen, wo sie ge-wesen sind. Fußstapseu, scheinet eigentlich nur den Ab-druck des Fusses anzuzeigen. Spur zugleich gewisseMerkmale des Ganges . Es können bisweilen wenigFlißstapfeil gefunden werden, und alsdann siehet manauch nur, daß Menschen oder Thiere da gewesen sind.Spur begreift eine Mehrheit derMcrkmale in sich, wor.tniS man zugleich sehen kann, woher sie gekommen, undwohin sie gegangen sind. Viel Fuß stapfen zeigen dieSpur an. Man muß erst die Fufistapfen erblicken,ehe man der Spur folgen kann.
Der Fuchs in der Fabel, konnte aus den Fuß-stapfen der Thiere, welche nach der Löwcnhöhle gegan.gen waren, abnehmen, daß keinö von ihnen zurück ge-kommen, darum wollte er solcher Spür nicht folgen.
Aus den Fußstapfen, welche ein Thier zurückläßt,kann man leicht wissen, von was für einer Art es gewe-sen sey; Aber ein guter Jager, kann aus der Spur, undverschiedenen Merkmalen des Ganges sehen, ob es einHirsch, odereine Hirschkuh gewesen, ob diese trächtigsey, wie viel Enden der Hirsch trage, und dergleichen.
Das Wort Fußstapfett, wird nur allein von Men-schen oder Thieren gebraucht: Spur, auch von andernDingen. Die Spur eines Wagens, odereiner Karr,e,Heisset der Eindruck, welchen die Rader in der Erde ge-macht haben. Wenn man auf der Neise irre fahret, undkeinen Weg vor sich siehet, freuet man sich, die Spur
eines