Critik der teleologischen Urtheilskraft. Z75
(?Küeno!nenon) gehörig und als Product derselbenannehmen, auch nach mechanischen Gesetzen mit ihrverknüpft 'denken zn müssen, bleibt nichts desto wenigerin seiner Kraft; weil, ohne diese Art von Causalität,organisirte Wesen,.als Zwecke der Natur, doch keineNatnrproducte seyn würden.
Wenn nun das teleologische Princip der Erzeugungdieser Wesen angenommen wird (wie es denn nicht an-ders seyn kann); so kanp man entweder den Oecajw-nalism, oder den PrästabillöM der Ursache ihrerinnerlich zweckmäßigen Form zum Grunde legen. Nachdem ersteren würde die oberste Weltursache ihrer Ideegemäß, bey Gelegenheit einer jeden Begattung der inderselben sich mischenden Materie unmittelbar die orga-nische Bildung geben; nach dem zweyten, würde sie in dieanfanglichen Producte dieser ihrer Weisheit nur die An-lage gebracht haben, vermittelst deren ein organischesWesen seines Gleichen hervorbringt und die Species sichselbst beständig erhält, ungleichen der Abgang dcr Indi-viduen durch ihre zugleich an ihrer Zersiöhruug arbeitendeNatur continuirlich ersetzt wird. Wenn man den Occa-sioualism der Hervorbringung organisirter Wesen an-nimmt, so geht alle Natur hieben gänzlich verloren,mit ihr auch aller Vernunftgebrauch, über die Möglich»keit einer solcher Art Producte zu urtheilen; daher manvoraussetzen kann, daß niemand dieses System anneh-men wird, dem es irgend um Philosophie zu thun ist.
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