rad Wernt. und ist coinplirt und volbracht worden An dem heiligen Oberst Abent. ^nnol^ni ^. eL<70. I.XII. § und ich Schwester Margret Ort! lbin habe das puch getzecht.zu lob und zu eren got den: Almechcigen und der wirdigen Iunkfrawen Marie u. s. w. Einigeder ersten Drucker folgten dem Schösserischen Beyspiele, andere nicht, wie dies der Fallauch bey den Abschreibern gewesen war. Demnach war das erste mit einer solchen Unterschriftversehen-: Buch der Psalter, wie er in dem Chor zum singen gebraucht worden ist, undnoch gebraucht wird. Er erschien 14Z7 den Tag vor Marien Himmelfahrt, und ist nachdem Zeugniße der Kenner ein Meisterstück der erst erfundenen Kunst, noch bis auf den heutigenTag, das allein hinreichend gewesen wäre, die Namen Fust und Schvffer der Ewigkeitzu überliefern. ^) Letzterer hat auch das Verdienst, die Punzen und Matrizen zum Letterngußeerfunden zu haben, wofür er Fusts einzige Tochter Christine als Belohnung zur Ehebekam. Dieser kaufte nachher ein Haus in Mainz , zum Korb genannt, dem der Name desDruckerhauses zu Theil wurde. ^ Was Fust und Schoffer gemeinschaftlich, und diesernach seines Schwiegervaters 1466 oder 67 erfolgten Tode allein gedruckt, haben Würdt«wein 6) und Zapf^ ausführlich beschrieben.
?>) ZcK'vxüiü in v!nci. r^p. ?!,b. VII.
b) Eine genaue Beschreibung dieses Psalters smdtt man bey Zapf I. c, u. folg.
c) L?bNc>r>iLc^ ZVIoguiit. p. 46.
ü) I. mox
e) I. . e.
- ' ' - V''' ' ' - 5. 6. ' ^ ... ' ' - .
Man hat zeicher als gewiß angenommen, die Buchdru.serluust habe sich erst 1462 vonMainz aus in andere Länder verbreitet. Dieser Angabe widerspricht aber die vor diesem Zeit-punkte in Vamberg schon vorhanden gewesene Druckerei) des Albrecht Pfisters. Esmuß demnach angenommen werdcn, entweder dieser Pfister Ware früher, als Gutten-berg mit Fuftcn in Gesellschaft trat, aus dessen Schule ausgegangen, oder Guttenberghabe sich nach der Zurückziehung aus Ctraschurg einige Zeit bey diesem als einem berühmtenHDlzbildcr-vielleicht auch Stempelschneider zu Bambcrg aufgehalten, und mit ihm über seineneue Erfindung Communication gcpstogen, oder Pfister habe durch einen dritten vonEut-tenbergs Versuchen, mit beweglichen Buchstaben zu drücken, Wind bekommen, und alsein geschickter Künstler sich selbst eine Bahn gebrochen, daß er nach 14Z0 im Staude war,an seiner lateinischen Bibel zu eben der Zeit -u arbnten, da Guttenberg, Fust undSchoffer an dem Psalter arbeiteten, ohne daß beide Theile etwas von einander wußten.Diese letztere Meinung wird erstens dadurch wahrscheinlich, was Brei tkopf von einem
B ähnlichen