Quollen geschöpft hat. Mehr Nachrichten davon findet man in Hambergers zuverl.Nachr. V. 4. S. 6zz, und in Denis Merkwürd, der garell. Bibl. S. 202.
Ich kann über den ungenannten Buchdrucker nicht urtheilen, da ich das Werkgen eben sowenig gesehen habe, als Denis und Panzer, welche es nur aus 8amue!. L-iZel LiKIio-tlicc-z lelectü^morum lilzioruin Ijeiuzs 174Z. k'. H- j>. 2z kannten. Es muß Sensen-schmidt gewesen seyn, weil man um diese Zeit von keinem andern bambergifchen Drucker,außer ihm, etwas weis.
io) M/^-z/e o?-e//m'5 ^ä?/cti Ke>?et//c//. AiN Ende: ^6 lionorem omnipotentiz c^si^1»! iolillune^ue vi'rZims maiio et lsncti iniLliaeüs linit feliclter cliuinuin Iiocmillgle lace-limi orc!iniz lsncti Leneciicti per io^mmM ^/e??/e?z/I-^?!//^c ?«o»./!/ ?/^?!«c/i!o>'?,?tt /?ene/ ??oö//em /^nuc> s partu virAiui^
52lu<i5ero ^.LLLL. I^XXXI. clie XXXI ^ulii Lcclelis siincts cursm Zerente c!uo8ixtc> jzz^a <^uglto pontilice rnsximo; Ijlulirisli» cxzue nodilillime clomuz suliriskriäerico impergtoie ^omanoruin^ue KeZe Zloriolillimo reZngnte. In 5c>!.
Dieses ist, so viel zur Zeit bekannt ist, das erste Produkt der Sensenschmidtischen Pressezu Vamberg. Herr Panzer gedenkt dessen im Vorberichte zur ältesten Buchdrücke rge«schichte im Vorbeygehen, und genau in ^nnsl. t)'poZr. I. p. 142. Es gereichet demdanmllgrn Abt Ulrich dem dritten auf dem Michclsberg zur Ehre, daß er diesem Künstlerin V.imbeig zuerst Aufenthalt und Verdienst gewahret hat. Den Anfang dieses Meßbuchsmacht der bambergische Kirchcnkalendcr auf z Blattern aus. Ich habe ihn mit einem anderndes hohcn Domstiftes vom I. 1484. (S. unren 12) verglichen und gefunden, wie jegl>ches Stift ganz ungebunden seinen eignen Weg gegangen ist. Das Domstift hatte einenFeiertag am Feste Kiligni, Michelsberg nicht; und was mir noch mehr auffiel, so findet sichzwar das Fest der heil. Kunegund als ein Feiertag in beyden Kalendern am ztenMärz,in jenem zwar mit der Ankündigung: LuneZun^ virZ., in diesem aber; OI)itu8 8. Kuue-Auiieiix v!lA. et imperatricis; allein vom Feste des heil. Kaisers Heinrich, obschon er frü-her als seine Gemahlin canoniz-rt worden, und die Benediktiner Abtey^Michclsberg eben sowohl, als das Domsiift mit dem Bistume gestiftet hat, findet sich in dem Kalender des Mis-ses nichts. Bekanntlich hat Pabst Eugen III den K. Heinrich im I. 115^, und In-no'cenz III die K. Kunegund im Z. 1201 in die Liste der Heiligen eingetragen. DieseSchwierigkeit Hat sich durch mein Nachfragen gehoben. Noch heutiges Tages wohnen amFeste des heil K. Heinrichs sowohl, als an der Octav die sämtlichen Konventualen des KlostersMichelsberg der Predigt und dem Hochamte im Dom bey , und unterlassen diesen Gottesdienstan beyden Tagen in ihrer Kirche. Daher fehlt beydes im Kalender des Meßbuches. Ueber-haupt besieht aus dem Grunde, daß K. Heinrich das Kloster, wie das Hochstift, fundirt hat,
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