Druckschrift 
Aelteste Buchdruckergeschichte von Bamberg : wo diese Kunst neben Mainz, von allen übrigen Städten Deutschlands zuerst getrieben worden ; aus der Dunkelheit hervorgezogen und bis 1534 fortgeführt, auch mit ein Paar Abhandlungen versehen / von P. Placidus Sprenger, Benediktiner und Bibliothekar der Abtey Banz
Entstehung
Seite
40
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et expenlis clnitst^m rstispon. trsnt^ul!uni8 stc^ue ex verilluniz et einenc^k!i^m!8 coäi'-cibu5 Innic lidruin nn'ilslein imvrinii fecimus. Und: in c^uciium si^en, et evi^euz^eitiinonium. nollri voiUilicstU8 sc Lspiku'i zrmis st mlionÜZ liuue lilziuin per virozin6uln'!c)8 ^c>/ia»??e?tt et ^oliainiein Le/?ett/?m/ö cnVtuin ??z^tt?!//n»?/t o/^iF.

ce/. iu/Iimuz et 5sc!mu8 impreiHons ciecorari. vstuin Katifpone c?is Quinta menfisIvlarcii. ^nno clninini I^lLLLL nctciZeliino ouinto. Das Buch selbst besteht aus Z20Bl., den Kirchenkalendcr, die Verordnung des Bischofs, ingleichen die pr^fstiyue^ und denLsnon, welche zusainmen 40 Blätter betragen, nicht mitgerechnet. Es fehlen Titel, Custosnnd Signaturen, aber vomifche Blätterzahlen und rothe Anfangsbuchstaben sind vorhanden.

Mochte doch Herr Gemeiner, dessen vortreflichen Nachrichten von der Re-gens b. S tadtbib lioth. ich diesen Auszug zu verdanken habe, und wo S. izz u. f. f.das mehrere nachzusehen ist, angemerkt haben, ob auch alle eigentliche Kapitalbuchstabenz. B. bcp dem Kanon gedruckt seyen; denn iu den vorhergehenden Werken ist das von ihmnicht geschehen. Uebrigens wenn Herr Gemeiner den Beckenhaub S. iZ5 für einenbambergischen Buchdrucker halt, so muß ich ihm widersprechen. Beckenhaub hat nichts Er-weisliches zu Bamberg gedruckt. Er reiste von einer Stadt zur andern; und mir scheint es,er habe diese Arbeit zu Rcgensburg ausgewirkt, und dann den Sensenschmidt mit seinenMissallettern hcrbcygerufen. Noch muß ich den Preis dieses Missals hersetzen. Es kostetedas Exemplar 5 fl. rheinisch. Herr Deni s in 8ur>vl. Ivlaitt. v. 20z führt es auch an; in^gleichen Herr Panzer in ^nnsl. t^v. Vol. II. r>. Z91. n. 1.

1 4 8 7.

!L) ^l^n/e ^>///??A.?>-z/?/. Am Ende: I.i!)er in!iM!8 per mgAlÜiuin ^olian-

nein 8en5enic!nn!c!t cle Kgbenbs!^. ^inio cioinini ^!L(.^(^^XXXVII. Lecunclttvero LevteinKris iinprsll'uz. lniit seliciter; in gr. fol.

Der erste Bibliograph, welcher dieses erste Missal des Frevsinger Bistums an den Taggebracht hat, ist Herr Jos. Mar. Hclmschrott, Bibliothckarj des VenediktinerstistsFließen im Ver; eichniße alter Äruckdenkmale, wo es auch aufbewahret wird. Ichmuß daher diese einzige O.uclle in gegenwartige Geschichte ganz fließen lassen. Den Anfangmacht ein Brief des Bischofs von Freysing Sirtus (von Tannberg) in welchem er derKlerisey seines Kirchsprcngcls meldet, daß er wegen den vielen Schreibfehlern, die durchdas Ab-und Umschreiben in dieselbe eingeschlich-n sind, gegenwärtiges Missale zum Dru<kbefördert habe: lilzms inil^siuin, stigt er, »^A/A-» cmsr^m /??^e>'tt'o /?^^^/o?-/<z/?o//t//// ex elnen6stiln!ni8 coc!ic!c>u8 !mviilnei^Ic>8 coiniinmix.^ ^oncn)U8 i^Ikuret vropeulius in ^oinino exlicntinnur Lt^ue re^u!riinu8 vo8 vmne^ et imZuIo;: ^uütemiz