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ken ihrem Nahmen gemäß. Herr Denis fuhrt diese Ausgabe in 8uppl. K^ltt. p. 165,>ium. 1227, ober auf das I. 148z an, vermuthlich ist in seinem Exemplar ein Strichleinin der Iahrzahl durch einen Zufall nicht ausgedruckt. Vaumgarten von merkw. Büchern I. B.S. 3 1. beschreibt dieses Brevier auch. Er hat etliche Lektionen aus dem Feste des H.5K. Hein-richs mitgetheilt, welche seine Stiftungsgeschichte des Hochstifts Bamberg ziemlich getreu er-zählen. Er hat übrigens auch in der Endunterschrift K4LLLL!^XXXIIl gelesen, aber doch1484 angegeben. Dieses letztere ist auch in Straußens Ivlouum. 17z und in denPanzerschen ^unal. y'x. Vol. I. x. 14z. n. 4. geschehen.
14) Obleczuisle ^lil-nZenle. LgdeiilzsiAAs j?er Hsnr. ket-enKeiner et ^so. 8en5en-sclni^iät 1484. In 4.Dieses Erzeugniß der bambergischen Druckcren hat erst Herr Dechant Hupfauer in sei-nem Buche: Drucksiücke aus dem XV. I. welche sich in der Bibliothek deSregu lirten Chorstifte Beucrberg befinden, bekannt gemacht; ein neuer Beweis,wie viel noch immer zu entdecken sey. Gedachter Hr. V. beschreibt sein Exemplar S. 67.also: Ist mit gothischen Lettern (vermuthlich mit Missalbuchstaben) in fortlaufenden Zeilenroth und fthwarz auf Pergament gedruckt. Kustoden und Signaturen mangeln. Die Blattersnd gezahlt. Das letzte Blatt hat die Zahl I.XIIII. Auf der ersten Seite dieses Blatts stehtdie Schlußschrift: Lidellus lldlec^uislimn Tcclesie In ilinon. Inc^uNliz et iin^eulis IlennLij?et?enit?iner er ^olüinniz 8eii!ensc!un!6c I^benizei^e i-iz^ieilus. ciritstuni g6 /ineni cze»ventt. ^nno Llirisli -484 tem'a vero nonsz sjZiüis.^ Es ist demnach diese Agend nochvor dem kleinen bambergischen Brevier Num. 1 z aus der Presse gekommen. Da der H. De-chant vom Format zweifelhaft schreibt: In Quart oder Dctav, so hat das Buch vielleicht einenzweyten Einbund und neue Veschneidung, wie so manche andere Bücher dieses Alters, erlebt.Herr Panzer hat es in den ^unal. kv^ogr. Vol. lV. x. 2zz. b. angezeigt.
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1 ^) ///^?z'e ^r/-!/?ae Ka////>one,?^f. In gr. fos.
Dieses erste Meßbuch der Rcgensburger Diöccß wurde zwar nicht ganz zu Bamberg ,aber doch durch unsern Johann Sensenschmidt zu Regensburg gedruckt, welcher umdeßwillen ausdrücklich dahin berufen worden, und mit Beyhülfe des Ioh> Beckenhaubliefe.Arbeit zur größten Zufriedenheit des Bischofs nud Kapilels vollzogen hat. Den Kanonjedoch hat er mit besonders großen Buchstaben zu Baiuberg gedruckt, wie am Schluß desselbenzu ersehen ist, wo mit rothen Lettern ex bsbeulze^a steht.
Die vorzüglichsten Stellen aus der vorgedruckten Bischöflichen Verordnung Heinrichsvon Abcnsberg sind: Ojjicinzin i^itur a^tis uii^eello^ie sliuncie uoii niuciici^ sum^ciliuz. et