Druckschrift 
Aelteste Buchdruckergeschichte von Bamberg : wo diese Kunst neben Mainz, von allen übrigen Städten Deutschlands zuerst getrieben worden ; aus der Dunkelheit hervorgezogen und bis 1534 fortgeführt, auch mit ein Paar Abhandlungen versehen / von P. Placidus Sprenger, Benediktiner und Bibliothekar der Abtey Banz
Entstehung
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LizlilesuliZ c^s Z)'uo^ix. Au'etzt (Honclullo Datum in t:!n!tute ul>s!ia Ksmlze- i-n, .^.nno gn^tiuitats 6ni Ivlülc-lnno ^uu>irinAentes!mc> nonZAeilino ??o?/«. !'ei!3 Zeitig ^zolt clulni-in'csin c^us in ecelelia Oei LgntiZtistue O.^ciuni ^xüUvii. So stehet dieses Datum in demExemplar zu Scasselstein Der ehemalige Prof der Theologie zu Bamberg P> Ignaz Le ch-tter in seiner akademischen Abhandlung 6-> (^onnlüs, 8)'nc>ciid et Loniitiis 8gL!-8 K-nnder.^entikuz (1770) fuhrt dieses Datum S. 5? auch an aus einem in der Jesuiten , nun sehrverschönerten Univcrsicats-Bibliothek befindlichen Exemplar; liest aber nonsoelnnuanstatt nono. Es muß freilich so heißen, sonst »rare die Synode acht Jahre früher gedruckt,als gehalten worden. Allein P. Lechner scheint den Diuckfthlcr bemerkt, und in derStille verbessert zu haben^

Das Werk fangt auf dem zweyten Blatt mit den Worten an: Llntutg Lvno^üz etc.wie oben der Titel angegeben ist. Darauf folgt: ?Is!niicu5 (mit einem großen fchwarz ge-druckten Anfangsbuchstaben) ciei et gpol^c-ÜLe i^äi» Aratis Hr,itcopu8 ZsinbeiAenlis ^>n!-uerliz et slnAuIiz in Llirilto nobiü cleuotis c!ilscti5 ^vvstitzux ?i i»ri0us ^revositiz Le-canix ^rclnc^^Louis LcolasiiLix Lantoeivuz Lullociiouz ^IielZurtirü^ 8ue<.'entc>iil)U8 Lgno-nicis LoüevÜ!. Lgj)!tui!z et Lonuentibu« ?arroLl'lisIiuirlcjNL ecclelisiiuin Kectoriliux I^ics-riix perpstuix Lgpeüsniz ?e!lnlllaiii8 ^lta^il^is ^i-eflivteriz curstis et non curzÜ5 Ovgcoi'.is5utzc?vacoQis ^t tain 8eLulÄi>Izus c^usin c>e6!nuin ^uoruniLun^us KeAvIgri^us Llsiicizl'oti^us l^ieio ciuitatiz et cl)^oceli8 noklrs KsinIzerZsii!^? Luiulcvn^ue et!-nn c!i^niti,t!z8tstu« Ainclux oicliniz ae vieeminentis et excellencis exil^nt Lominunitee et cliuilun 8^.lutein in clomino Lemvitei'n?.n->. Hier hatten wir also die damalige Rangordnung derGeistlichkeit. Die bald hernach folgende venz exe-ommuni^-ttionix: !>5e siic^uo slic) ovuleulor^rctee v^esens pio 8k3tut!s uoüris 8vncx!2lil)U8 vtsmini c^uo^uc) moclo^, mag auch den Buch-druckern zum Besten gemeint gewesen seyn.

Sie haben sich in diesem Buch nicht gcnennet. Wahrscheinlich war damals JohannSensenfchmidt entweder schon todt, oder doch seinem Lebensende sehr nahe. Dennim fo genden Werke, welches ein viertel Jahr später erschien, kommt der Sohn Lauren-tius Sensenschmidt anstatt des Vaters zum Vorschein. Indessen ist kein Zweifel, daßauch dieses Werk aus Senscnschm-dts und Petzensteiners Presse gekommen sey. Die Letterndes Textes sind zwar bis Hieher noch nicht vorgekommen; aber die der Titel sind dieselben,wie im MM von 1490. Dieses Buch hat Signaturen, aber keinen Custos, auch keine Blät-tcrzcihlcn.

Ehe wir dieses Mcrklein verlassen, wollen wir noch etwas auszeichnen, vs odier-vinitl-, (nicht oblervstione, wie P. Lechner hat) ieiunivrum. Der Bischof ftgt, er habevernommen, die Pfalzgraftn und Herzoge von Bayern Georg und Otto, nicht

minder