auch !. c. !I, es wäre 1524 wieder aufgelegt worden. Von dieser Ausgabe habe ichkein Exemplar gesehen/ aber die erste befindet sich zu Banz, Dieser Johann Schoner war 1477 den 16 Jan. zu Carlstadt im Hochstift Wirzburg gebohren, siudirte zu Erfurt neb,? der Philosophie und Theologie die Mathematik, gab hernach an der Kirche bey St. Jacob,zu Bamberg einen Priester ab, und wurde 1526 zum ersten Professor der Mathesis an dem(?)-ini^!u> zu Nürnberg berufen, wo er mehrere mathematische Werke herausgab, 1523 einenSohn Andreas zeugte, der ebenfalls ein guter Mathematiker geworden, und 1547 anseinem Geburtstage das Zeitliche verließ. Daß übrigens Georg Erlinger dieses Werkgedruckt habe, beweisen seine Lettern, welche dieselben sind, womit/r 1527 lateinischeWette gedruckt hat.
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64) Register der Epistel und Evcinqelien der Sonntag und Feycrtcg durch das ganH Jahr:wo die in dem Newenn Testament gefunden werden: wie sich die ansahen v»ndenden: V^XXIII. Solchs mirt auch durch dyß Register in den teutschen Bibliengefunden nach underricht: wie am nechsten Blatt cingezeygt wirbt Gedruckt durchGeorg Erlinger zu Bamberg. fol.
Dieser nur vier Bogen starken Schrift wird in Gertners jubilirenden Bam-berg 1740 auf der vorletzten Seite gedieht. Ein Beweis, daß sich solche zu Bamberg damals noch vorgefunden habe, wo sie aber jetzt stecke, weis ich nicht.
G. G. Zeltner in feinem VcKech'glmLtc cie l^auli Lautenfack lntiz S. 69 nennet dies 3c>gister s!l)u cocvo isrillZ.
Niederer in den Nachrichten II! B. S. 16 - thut auch davon Meldung, und man ersiehtaus der da gegebenen Nachricht, daß es auf Luthers neues Testament eingerichtet gewesen.Dieser Umstand ist zu Erlittgers Geschichte merkwürdig. Denn in diesem Jahr 1Z2Z hatCheregatus Pabstlicher Legat zu Nürnberg , Ein ln^ve Adrians des VI. an den Rath zu Bam-betg abgeschickt, worinn er demselben mit ewigem Feuer drohet und ihn ernstlich ermahnet,LuthcrsBüchcr in ihrer Stadt uud Gcdiete weder verlausen, noch drucken zu lassen, sondernzu verbrennen. Luther hat dieses pabstliche Schreiben verdeutscht und mit Randglosen undeiner Beurtheilung am Ende, 1Z2Z in 4 drucken lassen. Da ich diese Schrift vor mir habe,so finde ich eS schicklich, eine Hieher gehörige Stelle (nach heutiger Orthographie) mitzu-theilen:
„Aber weil wir sehen ls.nd die Worte des Pabstes) wie großen Schaden solcher vergift„tiger Bücher Drucken, Verkaufen und Lesen, dem rechten Glauben und Gottesdienst in die„Lange und Breite gechon hab, fo vermahnen wir euch in dem Herrn, welchen dieser berühm-