Teil eines Werkes 
Theil 3 (1741) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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vstt einigen Buchdruckern. 285

Herguths, ehemahligen Pastoris zu Henneberg,Tochter. Nachdem aber selbige den 15. Mertz17Z6. schon wieder gestorben, so nahm er zum an-dern mal 1737. den 26. Februar. Jungfer Hrie-derica Christma, Herrn ZTlicolai Schillens,Buchdrucker und Buchhändler in Lauban ältesteTochter zur Gehülfin an. Seine sehr sauber ge-druckten Schriften werden den Gelehrten in Görlitz zu wünschen Gelegenheit geben, daß er der Drucke-rey daselbst noch viele Jahre vorstehen möge. SeinBuchvruckerinsigne ist ein noch nicht völlig aufgebau-ter Pallast, auf der Erde liegen.verschiedene Werck-stücke, einem Bildhauer, der an einer Sänle arbei-tet, weißt eine'Weibsperson den gantzen Pallast aufeiner Charte vor. In dem Abschnitt stehen dieWorte: Durch Zeit und viele Arbeit, 1739. Obendrüber halten zwey Genti das Königliche Pohln. undChurfürst!. Sachsische Wappen. Unten sieht mandas Handelszeichen nebst einem Ancker und die An-fangsbuchstaben von seinem Nahmen. Er hat auchsonflen nur seinen verzogenen Namen erwehlet.Siehe ?ük. XV. n. 2. Siehe Rnamhs ^nnnlesl^oZr« I^ulst. 61p. psZ. z6.leyH.

Goßlar.

Der berühmte Herr Rector daselbst M. Gott-fried Grosch hat uns die Ehre angethan, und unseine kurtze Nachricht von den Goßlarischen Buchdru-ckern eingeschicket. Wir dancken ihm hiemit auf dasVerpflichteste, und wünschen, daß er bierinnen meh-rere Nachfolger bekommen möge. Wie soll es svn-sten möglich seyn, daß MN eine vollständige Buch-