Teil eines Werkes 
Theil 3 (1741) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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Z24 Cap. V. Fortgesetzt? Nachricht.

unterwiesen worden, so ist er im Jahr 168«. zurKunst gekommen, welche er in Jena bey Herrn Jo-hann Gsllnern erlernet. Nach V-rfliejMg einerZeit von 4. Jahren ist er 1692 losgesprochen worden,worauf er nach einem Viertel Jahre eben daselbstpostuliret hat. Nachdem erl'ich eine Zeitlang in Je-na aufgehalten hatte, so hat er alsderm 1694 der In-suZursuorl der Universität zu Halle beygewohnet undsich daselbst biß 1696. aufgehalten, da er denn nachLeipzig verschrieben worden, um in der LanckischenConcordantz mit arbeiten zu helffen. Nachhero hater sich im Reiche, sonderlich in den Städten Nürn-berg, Augspurg, Straßburg und Franckfurth um-gesehen, und eine Zeitlang in Coburg in Arbeit ge-standen , allwo er gar viel in der Kunst gelernet hat.Im Jahr 1702. ist er wieder zurück nach Sachsengekommen und hat alsdenn bey der BambergischenWittwe althier in Naumburg von Anno 170z. biß1724. der Officin als Factor vorgestanden. Im Jahr1704. ist er Herr worden, da er sich dann zum er-sten mahl mit gedachter Wittwe, Weyland FrauenJustinen Bambergerin, gebohrner U?iedlManmn,in ein Christlich Eheverbündniß eingelassen hat, mitwelcher er 26. Jahr im Ehestande gelebet/ aber kei-ne Kinder mit ihr gezeuget hat. Nachdem dieselbeden 22. Febr. 1730. verstorben und er bey nahe 2.Jahr im Wittwerstande gelebet, so hat er sich mitftiner jetzigen Frau/ als der damahligen Jungfer,Dmanva Sophia Schmalyin, Herrn GeorgGchmalyens, wohl meritirten pskoris zu Treben und Gcrstenbera ohnweit Altenburg , jüngsten Toch-ter erster Ehe den 9. Dec. 1732. ehelich verbunden,mit welcher er ». Töchter gezeuget, die aber durch ei-nen