von einigen'Ruchdruckern. Z4Z
Es httviel Müh gekost, ein Mühle auszubauen,
Ein Mühle die zum Grund hat festen Quaderstein,Wo man statt reinen Mehls, kan schönste Rosen
schauen.
So muß ja dieses wohl! ein Rosenmühle seyn ;Es pflockt ein Genius die Rosen aus dem Gatthm
Und reicht sie einem Mann, der solche schüttet auf;Aus welchem übermahln von unterschiednen Arten
Aus reinen Rosen kommt ein edler Bücherhauf;,^ ^7o///>o 6'/ "! ,, , 5
^Ich sammle Slumeu auch/Ueberschr.ft sich
zeiget
Das Buch der heil'gen Schrift ist höchster Zweck
und Ziel;
Eöster und Guecenberg sich vor den Strahlen nei-get,
So ist die Rosenmuhl ein edle Büchermühl;
ang soU man 60///^^ /^»-^ ^?»/!?»-,/'^ schreiben,
Die unermüdter Fleiß trag in die Mühl hinein;So wird die Mühl mit Fug ein Rosenmühle bleiben,
Der Müller aber soll ein Rosenmüll-'rseyn.Im vierten Hunderten und viertztgsten Weltjahre
Erfände Gurrenberg zu Mayntz das evie Werck;Drauf achzig vier zu Prag gedruckt die Bibel wäre,
Schon achjig Pschnowa erst druckt zu Gutten-
berg;
Zm Siebenhundert^ und vierten Jahres Zeiten,Wom Rosenmüller hier die Officin anfieng;
Im siebenzwantzigsten sah man sein Sohn einschreiten,Der Anno Wertzig drauf das Jubelfest begieng ;
Zu Prag das erstemal mit eifrigen BemühenIm dritten hundert Jahr man Allerhöchsten danckt,
Daß er der Weit zu Nutz die freye Kunst ^verliehen,
<V 4 Wo-