Teil eines Werkes 
St. 1 (1798) Von der Formschneiderey
Entstehung
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chens, MmkenSvnd überfüKenS halben.^Am Schlüsse steht:Offenlichen bemfft anunserer lieben frawen Lichimeß, den an-dern tag Hornung. Ano ^VXXIll!.^Hieraus erhellt deutlich, daß in ältern Zei-ten ein auf einer Seite bedrucktes Blattein Brief genannt wurde. Ja es scheintmir, daß man nach der endlichen Trennungder Karlenmacher, Briefmahier, Form-schneide? und Buchdrucker, Karten undBriefe im Handel von einander unterschie-den, und unter Briefen blos einzelne mitund ohne Holzschnitte auf einer Seite besdruckte Blatter verstanden habe, die, wenndie Holzschnitte die Hauptsache ausmachten,von dem zusammengezogenen Wort Heili-gen wie nock heut zu Tage, auf gutSchwäbisch , Helgen genannt wurden»Daß 2^:rren und Briefe wenigstens inder erst,'» Hälfte des sechzehnten Jahrhun-derts genau von einander unterschieden wur-den, dieß erhellt aus dem Rachsprvlokol:

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