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gen, in 8- ohne Anzeige des Jahrs. Wenndieser M. A. nicht Wolfgang Ampffcr ist, der154z als Konrektor aus Sachsen Hieher kam,und von 1545 bis 1597 Pfarrer in Goldburg-Hausen gewesen, so weiß ich unter den h^ßügen Theologen jener Zeit keinen, der unterdem M. A. verborgen seyn konnte. Eben sowenig weiß ich, ob das im Nathsprotokoll1545 angeführte Zuchtbuch je hier gedrucktworden. Unter dem 2. September 1545 findeich unter dem Rubro Zuchtbuch: „soll dem„Stadtschrciber zu besichtigen bevoln vnd nach,„malen wieder anzubringen seyn ob es dem„Trucker vergönnt werden soll." Da Jot).Agncolas Katechismus, 1528 zu Nürnberg ,den Titel führt: lLyn Christliche Rinder-zucht, in Gorres VSorc und -Lere, undsf!i>st Löners erste Ausgabe seines KatechismusUnterricht des Glaubens, oder ChristlicheRinderzucht genannt wird: so möchte wohlgar die neue Auflage des Lonerischen Katechis«inus darunter zu verstehen seyn. Daß derStadtschrciber hier den Censor einer theolvgi«scheu Schrift machte, thut zur Sache nichts,da die Censuraeschäfte erst spät zwischen demzeitigen Herrn Nathskonsulenten und Stadt»psarr. r Mheilt wurden, in den ältesten Zeitenaber Bü aermeistern und Rath vorbehaltenwaren. Denn so findet man im Rathsproto,toll unterm 15. May 1542: „Trucker soll hin«„für nichts irucken dann mit Wissen eines.„BurMmeisterö oder NathS. Geschehen aiiss
„an»