Teil eines Werkes 
St. 2 (1799) Von der Formschneiderey und Buchdruckerkunst
Entstehung
Seite
63
Einzelbild herunterladen
 

6z

anhalten der Pfaffen," die vielleicht mitKannzens Catechiömus nicht zufrieden, oderdarüber neidisch waren. Sein Meisterstückals Formscbneider und Buchdrucker lieferteErasmis Scharpf 1549, wo er Der Starr.

dling iLrnervte Gesay vnnd Zuchrordsnung lieferte, nach der Unterschrift: tLrnewt,vnd mit aine Erb», n Rhars Decret publi-cierr den .zo Marrii Ans 1549. Er drucktezvlche mit seinen vermehrten Lettern auf jweysusammenzuleimenden Negalbögen in Patent,form ab, und schmückte das Ganze mit einernicht gar Übeln architektonischen Einfassung aus.Im Ganzen wurden davon 150 Stücke, unddarunter einige auf Pergament, abgedruckt,von denen die Einfassung eines vor mir liegen,den Exemplars nach Kartenmanier mit Farbenausgesirichen ist. Er erhielt für das Stückz Kreuzer, und nach der Stadtkammerrech,nung zusammen für alle Stücke 7 fl. 20 kr.Die ehemals in Holz geschnittene grobe CiceroScbwcu acher ist hier mit Terlie Fraktur ver,tauscht, und erstere Schrift nur mehr im Tit-te! zu sehen. Von 154c) an, wo FranzScharpf nach einem oben angeführten Natsex»trakt zugleich den Kartenmacher machte, istvon seiner Druckerey nicht viel mehr zu hören.Vlelmehr scheint es, er habe von 1550 an seinBrod auswärts bey einem Kartenmacher oderBuchdrucker als Geselle zu verdienen gesucht,da gewöhnlich sein Weib für ihn steuert, und,;Z4 der oben angeführte Kartenmacher Stof«

ftl