in die allgemeine Geschichte. 15
Jahre der noch, wurde aber allmahlig immer schwacher JahreWelt, schwächer. Die alten Sagen wurden ver-Tbr. G«v.gessen oder verfinstert; die Fabeln, die an ihreStelle kamen, behielten nur sehr grobe Ideendavon; die falschen Gottheiten vermehrten sich,und dieses war die Veranlassung, daß Abrahamvon Gott berufen wurde.
DiemEpv- Vierhundert und sechs und zwanzig 1921«Der^ Beruf Jahre waren nach der Sündflut verflossen,Abrahams , als die Völker, ein iedes nach seinen Wegen,^erW^ett^ wandelten, und denjenigen vergaßen, der sie2vZz. gemacht hatte. Nunmehr wollte dieser großeGott den Fortgang eines so großen Uebels ver-hindern ^ und fing an, sich mitten aus der Ver-derbniß ein auserwähltcs Volk auszusondern»Abraham ward von ihm ersehen, daß er derStamm und der Vater aller Gläubigen seyn soll-te. Gott berief ihn in das Land Canaan, wo er sei-nen Dienst aufrichten, und die Kinder diesesPatriarchen wohnen lassen wollte, die er wiedie Sterne des Himmels, und wie den Sandam Meere zu vermehren beschlossen hatte. Erversprach ihm, seinen Nachkommen dieses Landzu geben; allein er versprach ihm zugleich et-was, das weit herrlicher war; dieses war der >Segen, der sich in Jesu Christo, welcher auSseinem Saamen herkommen sollte, über alleVölker des Erdkreises ausgebreitet hat. Die-ses ist der Jesus Christus den Abraham inder Person des Hohenpriesters Melchisedec ehr-te, welcher ihn vorstellte. Diesem gab er den
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