53 Bischof Bossucts Einleitung
^ial're niul) und auf den Befehl des TarcwiniuS, des Hochmü- JahreStadMom^bigen^ Die- v- Chr. Geb.
'ser Tyrann bemächtigte sich des Königreiches, inwelchem er eine lange Zeit mancherley Gewaltthä-tigkeiten verübte. Unterdessen nahm das Reich derPerser immer mehr zu ; außer den gewaltigenProvinzenGroßasiens gehorchte ihnen gan-Klein-asien; die Syrer und die Araber wurden ihnen un-
229. tcrwürsig gemacht,uüd Aegypten.welcheS auf seine 525»Gesetze so viel hielt, mußte doch von den PersernGesetze annehmen. Cambysee, der Sohn des Cy-rus, eroberte dieses Reich. Dieser viehische König
2^2. überlebte den Smerdes, seinen Bruder, nicht 522»lange, den er nach einem zweydeutigcn Traumevon ihm umbringeil lassen. Der Magier,Smerdes, regierte einige Zeit unter dem Na-
2zz. men des Smerdes, des Bruders des Camby- 5Z1.ses; allein sein Betrug wurde bald entdeckt.Die sieben vornehmsten Herren des Königrei-ches verschworen sich wider ihn, und einer vonihnen wurde auf den Thron gcsetzt. Dieseswar Darius, ein Sohn des Hystaspes, welcherin seinen Aufschriften der beste und wohlgebildete-sie unter den Menschen hieß *. Man kannihn nach verschiedene!? Merkmalen für denAhasverus halten, von dem das Buch Estherhandelt, ob gleich nicht alle Gelehrten dar-innen einstimmig sind. Im Anfange seines Rei-ches wurde der angefangene Tempelbau zu En-de gebracht, nachdem derselbe von den Samari-tcmcrn zu verschicdenenmalen gestört und unter-brochen worden war Nunmehr entstund
unter
» lleroä. Kbr> IV. c-159 ESdM V, 6-