Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
59
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in die allgemeine Geschichte. 59

Jahre »ach unter diesen Völkern ein uiwersöhnlicher Haß, JahreZtMRvm Jerusalem und Samaria waren die größten Chr. Geb.' Feinde. Um diese Zeiten erhielten Rom lindAthen ihre Freyheit, und der Ruhm Griechen-24l» landes fing an, groß zu werden. Harmcdius SlZ,und Aristogiton, beyde Athenienser, besreytenihr ^and vom Hipparchus, dem Sohne des Pi-sistrarus, und wurden durch seine Wache» um-gebracht. Hippias , ein Sohn des Hipparchus,versuchte es umsonst, sich zu behaupten; er wur-de verjagt. Die Tyrannei) der Pisistratiden, 5lo»- 244» oder der Familie des Pisistratus, war ganzlichaufgehoben. Die befreyten Athenienser richte-ten ihren Befreyern Bildseulen auf, und stell-ten die republikanische Negierungsart wieder her.Hippias warf sich in die Arme des Darius, dener schon geneigt fand, die Eroberung Griechen-iandes zu unternehmen; er gründete also alle seine. Hoffnung nur noch ans den Schliß dieses Köni-ges. Um die Zeit, da er verjagt wurde, ver-245- jagte Rom seine Tyrannen auch. Tarqvin,der 509.Hochmüthige, hatte durch seine Gewaltthätigkei-ten die königliche Regierung verhaßt gemacht;die Unkeuschheit des SextuS, seines Sohnes,war an dem völligen Untergailge derselben schuld.Die veruuchrte ^ucretia ermordete sich selbst;ihr Blm und die Reden des Brutus brachtendie Römer auf. Die Könige wurden ver-bannt, und die Regierung der Consuln nachden Projectcn des Servius Tullius eingeführt;allein ihr Regiment wurde durch den Neid des'Volkes bald geschwächt. PubliuS Valerius,sein Consul, her wegen seiner Siege berühmt