Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
63
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in die allgemeine Geschichte. 65

^<ihre nach ti'gt worden seyn. Alle Griechen in Kleinasien JahreMadtR»? malten sich von der Herrschaft der Perser frey. "-Chr. G' Die griechische Nation trug überall große Vor-theile davon, und kurz vorher wurden von ihrerMacht die Carthaginenser, die damals sehrmachtig waren, in Sicilien geschlagen, wo sieauf Persiens Anstiffien ihre Herrschaft aus-breiten wollten. Unerachtet dieses schlimmenErfolges hörten sie doch seit der Zeit nicht auf,neue Anschlage auf diese Insel zu fassen, welchezur Herrschaft auf dem Meere so bequem lag,und diese Herrschaft wollten sie gern behaupten.Griechenland hatte dazumal die Herrschaft übersMeer; es bekümmerte sich aber nur um denOrient, und um Persien. Paujanias hatte die

277» Insel Cypern von ihrem Joche befreyt, als er 477.das Vorhaben faßte, sein Land in die Knecht-

278. schaft zu bringen. Alle seine Anschlage waren 476.vergebens, ob ihm gleich Terres alle Hülfe ver-sprach. Der Vcrrather wurde durch denjenigenverrathen, den er am meisten liebte, und seine ebr-

28s. lose Liebe kostete ihm das Leben *. In eben 474.diesem Jahre wurde Terxeö durch den Obcr-hauptmann seiner Wachen, den ArtabanuS, um-gebracht, es sey nun, daß dieser Treulose sich aufden Thron seines Herrn seßen wollte, oder daßer sich vor der Strenge eines Prinzen fürchtete,dessen grausame Befehle er nicht geschwind ge-

^l» nug vollzogen hatte. Artaxerres, mit der langen 47z.Hand, sein Sohn, trat hierauf die Regierungan, und empfing kurze Zeit darauf einen Briefvom Themistocles , der von seinen Bürgern des

Landes

* HM. ?o1i!i. V,