Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
62
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62 Bischof Bossmts Einleitung

Ias>re »ach nicht lange, die ihm die gewonnene marathom- <MreStMRom. scbe Schlacht verschafft 'hatte. Xerres, des v- Chr. Gel«.

274. ' Darms Sohn und Nachfolger, ein Enkel des 48o,

Cyrus durch seine Mutter, Atossa, griff dieGriechen mit eilf hundert tausend Mann an;andre zählen siebzehn hundert tausend Mann, dieKriegsflotte, die aus zwölfhundert Schiffen be-stund, ungerechnet, iconidas, der König vonSparta, tödtete ihm mit drcyhundert Mann.bey dem engen Passe Thermopyicn, zwcmzigtau-send Mann, und kam selbst mit den Scinigen da-bey um. Durch die Rathschläge des Themi-siocles wurde die Kriegsflotte des Tcr.rcs ineben den: Jahre bey Salamin geschlagen. Die-ser Prinz gieng voll Schrecken über den Helle-spont wieder zurück, und sein Kriegshcer zu Lan-de, welches Mardonius anführte, wurde ein

275. Jahr darauf bey Platäa, in Stücken zer- 479.hauen. Pausanias, der König der Lacedämonier,

und AristideS, der Athcnienser, mit dein Bey-namen, der Gerechte, genannt, führten die Grie-chen an. Die Schlacht fiel den Morgen vor,und am Abend dieses berühmten Tages, tödtetendie Jonier, welche das Joch der Perser abge-worfen hatten, ihnen in der Schlacht bey My-cale, unter der Anführung des Levtichides, dreys-sig tausend Mann. Dieser Feldherr sagte sei-nen Soldaten, um sie anzufeuern, daß Mardo-nius in Griechenland geschlagen worden wäre.Man erfuhr, daß die Neuigkeit wahr war, siemochte nun durch eine erstaunliche Wirkung desGerüchtes dahin gebracht, oder durch einenglücklichen Zufall erfunden, und nachher bekräf-tigt