Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
61
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m die allgemeine Geschichte. 6l

Jahre Nach dem Volke, welches stark auf seine Freyheit Jahreder Erb. der hielt, immer noch allzua.roß ;u seyn, ob sie V.Chr. G6^"""'gleich durch das valerische Gesetz schon ge-mäßigt worden war. Das Volk zog sich aufden aveminischen Berg; gewaltsameAnschlägewaren vergebens, und das Volk konnte nichtanders, als durch die friedlichen Vorstellungendes MencniuS Agrippa wieder besänftigt wer-den. Man mustte Mäßigungsmittel treffen,nnd dem Volke Zunftmeister geben, welche siewider die Consuln vertheidigen könnten. DasGesetz, welches diesen neuen Magistrat verord-nete, wurde das geheiligte Gesetz genannt, unddurch dasselbe entstunden die Tribunen oderZunftmeister des Volkes. DariuS war endlichgegen Griechenland losgebrochen. Sein Schwie-gersohn, Mardonius, welcher aus Asien heraus-gegangen war, glaubte, die Griechen durch dieMenge seiner Soldaten zu überwältigen ; alleinMiltiades schlug diese unzähligen Heere mitzehntausend Mann in den marathonischen Ge-264. silden. Rom überwältigte alle seine Feinde 490.um sich herum, und schien niemanden, als sichselbst, zu fürchten zu haben. Coriolan, ein eif-riger Patricius, und der Größte unter seinenHeerführern, wurde, unangesehen seiner Dien-st?, ste, durch die Partey des Volkes aus Rom ver- 489.266. wiesen, und sann nunmehr auf den Untergang 488.seines Vaterlandes. Er führte die Volftier ge-gen Rom , brachte die Stadt auf das Aeusierste,und konnte nur durch seine Mutter noch besänf-tigt werden. Griechenland genoß die Ruhe

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