7tt Bischof Bossuets Eillleitung
Jahre nach sie die römischen Gesandten umbrachten. Die JahreRadtRom. ^mer wurden aufgebracht, zogen gegen sie,»-^r. Geb.schlugen sie, überzogen ihre Lander, legten einePflanzstadt daselbst an, schlugen sie noch zweymal,unterwarftn sich einen Theil der Gallier, undzwangen den andern, um Frieds zu bitten.
477. Nachdem die Gallier im Oriente auö Griechen- 277.land vertrieben worden waren, so nahm Anti-gonuS GonataS , ein Sohn des DemctriuSPoliorcetes, welcher seit zwölf Jahren in Grie-chenland herrschte, Macedonien mit leichter,.Mühe ein. Pyrrhus hatte an andern Orten zu
474- thun. Als er aus diesem Königreiche vertrie- 280.ben worden war, so hoffte er, seinen Ehrgeizdurch die Eroberung Italiens befriedigen zukönnen, wohin er von den Tarentinern gerufenworden war. Die Schlacht, in welcher dieRömer sie und die Sabiner überwunden hatten,lies; ihnen keine andre Hülfe übrig. Er trugüber die Römer Siege davon, welche sie dem
47Z. Untergange sehr nahe brachten. Die Elephan- 279.ten des PyrrhuS setzten sie in Erstaunen; alleinder Consul, Fabricmö, zeigte den Romern bald,daß Pyrrhus überwunden werden könnte. DerKönig und der Consul wollten einander den Vor-. zug in der Großmuth streitig machen. Pyrrhusgab dem Consul alle römischen Gefangnen ohneLösegeld zurück, weil der'Krieg, wie er sagte,nicht mir Gelde, sondern mit dem Schwerdte
476. geführt werden müßte. FabriciuS schickte dem 278.Könige seinen treulosen Arzt zurück, welcher ge-kommen war, und sich anerboten hatte, den Kö-nig, seinen Herrn, zu vcrgifften.^ Um